Luzern buhlt um Sportler aus China

Ein Verein will chinesische Sportler nach Luzern locken. Diese sollen sich hier auf die Olympischen Spiele 2012 vorbereiten. Andere Städte haben einen Vorteil.

Drucken
Teilen
Max Plüss, OK-Präsident von Spitzen-Leichtathletik Luzern, erklärt den Chinesen neue Anlagen auf der Allmend. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Max Plüss, OK-Präsident von Spitzen-Leichtathletik Luzern, erklärt den Chinesen neue Anlagen auf der Allmend. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Hundert bis zweihundert Sportler aus China trainieren im Sommer 2012 in Stadt und Region Luzern und bereiten sich hier auf ihren Einsatz an den Olympischen Spielen in London vor. So weit der Wunsch des Vereins Lucerne Connect. Damit dies Realität wird, ist eine kleine Delegation des Olympischen Komitees von China von Sonntag bis Mittwoch eingeladen worden, sich unsere Sportanlagen und Infrastrukturen anzusehen. Am Dienstag Morgen stand eine Besichtigung der Baustelle Allmend auf dem Programm – inklusive Stadion und Leichtathletikanlage. Am Nachmittag gings dann weiter in die unterirdische Schiessanlage Brünig. Am Mittwoch fliegen die Delegierten zurück.

Ein Gruppenphoto mit der chinesischen Delegation vor der Swisspor Arena. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
14 Bilder
Reto Mattman im Gespräch mit einem Mitglied der chinesischen Delegation. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Reto Mattmann (links), Stadionmanager der Swisspor Arena. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Zuo Zhiyong (links), Generalsekretär des Olympischen Komitees der Volksrepublik China. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Arbeiter sind an der Montage der Fassade beschäftigt. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Max Plüss, Präsident vom Leichtathletik Meeting Luzern, vor der Tribüne des Leichtathletik Stadions. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Bild: Manuela Jans/Neue LZ
Über der Bodenheizung wird noch Erde verteilt. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)
Eine chinesische Studenting mit ungeeignetem Schuhwerk auf der Baustelle. (Bild: Manuela Jans/ Neue LZ)

Ein Gruppenphoto mit der chinesischen Delegation vor der Swisspor Arena. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Ob 2012 wirklich Athleten aus China hier trainieren, wird im Herbst entschieden. Denn auch andere Städte – Leeds in England oder Metz in Frankreich – buhlen um die Chinesen. Und sie haben einen Vorteil. «Die haben mehr Geld und bieten freie Kost und Logis, was wir nicht können», sagt Bernd Link, Vizepräsident von Lucerne Connect, «aber bei uns fühlen sich die Chinesen wohl, alles ist sehr familiär und überschaubar. Das schätzen sie.»

Stefan Roschi/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.