LUZERN: Burger Kings Probleme mit der Mehrwertsteuer

Testkäufe bei Burger King zeigen: Regelmässig werden falsche Mehrwertsteuer-Sätze verrechnet. Der Staat verliert so Geld.

Thomas Heer
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Zwei junge Kunden freuen sich über das Essen bei Burger King. Hier bei der Eröffnung der Filiale in Stans 2009. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Zwei junge Kunden freuen sich über das Essen bei Burger King. Hier bei der Eröffnung der Filiale in Stans 2009. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Die Burger King Filiale Luzern ist eines der meist frequentierten Schnellimbiss-Restaurants der Stadt. Je nachdem, wo die Kunden das Essen zu sich nehmen – im Restaurant selber oder zum Beispiel am See – kommen andere Mehrwertsteuersätze zu Anwendung. Konkret 8 respektive 2,5 Prozent.

Mit dieser Unterscheidung nimmt es das Burger King Personal aber offensichtlich nicht so genau. Das ergaben Testkäufe, welche die «Zentralschweiz am Sonntag» in den vergangenen Tagen durchführte. Wie die Quittungen belegen, berechnete das Burger King-Personal in den allermeisten Fällen den tieferen Satz, das heisst 2,5 Prozent.

Dies obwohl bei jedem Kauf deutlich signalisiert wurde, dass der Gast gedenkt, das Essen vor Ort im Lokal zu sich zu nehmen. Durch diesen Missstand entgeht dem Staat viel Geld. Die Mehrwertsteuer ist die Haupteinnahme-Quelle des Bundes. Der Burger King-Verantwortliche verspricht Besserung und will das Personal nun schulen.