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LUZERN: Bypass: Finanzierung fraglich

Die Stadt soll mit einer neuen Autobahn-Umfahrung vom Verkehr entlastet werden. Nur: Der Bypass ist beim Bund bloss dritte Wahl.
Alexander von Däniken
So könnte es dereinst unter der Autobahn beim Bypass-Südportal in Kriens aussehen. (Bild: Visualisierungen/Projektskizze PD)

So könnte es dereinst unter der Autobahn beim Bypass-Südportal in Kriens aussehen. (Bild: Visualisierungen/Projektskizze PD)

Eine neue Autobahn zwischen der Verzweigung Rotsee und Kriens soll Stadt und Agglomeration Luzern vom Verkehrskollaps befreien. Am Montag legte das zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) die detaillierten Pläne für das 1,6 Milliarden Franken teure Projekt namens Bypass vor. Dabei liess das Astra keinen Zweifel aufkommen, dass der Bypass dereinst gebaut werden kann. Doch das Geld für das Grossprojekt ist beim Bund noch nicht definitiv reserviert.

Gute Chancen, keine Garantie

Ausschlaggebend ist das «Programm Engpassbeseitigung» des Bundes. Dort ist der Bypass im untersten Modul 3, also in dritter und letzter Priorität gelistet. Solche Projekte haben erst den Status, planerisch weiterverfolgt zu werden. Wie sicher ist die Finanzierung des Bypasses überhaupt? «Die Chancen für die definitive Finanzierung stehen gut», sagt Astra-Sprecher Guido Bielmann. Sobald das Projekt sich weiter konkretisiere, rutsche es in das nächsthöhere Modul. Eine Garantie könne er aber derzeit nicht abgeben: «Gesichert werden kann die Finanzierung des Bypasses erst, wenn sich das Projekt im Modul 1 befindet.» Den Entscheid zur Finanzierung fälle jeweils der Bundesrat.

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