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LUZERN: Caritas zeichnet ugandische Mädchenschützerin aus

Alice Achan aus Uganda ist in Luzern mit dem mit 10'000 Franken dotierten Prix Caritas 2016 ausgezeichnet worden. Die 40-Jährige kämpft für Opfer des Bürgerkriegs in ihrem Heimatland - für Mädchen, die früh verheiratet und kaum in der Adoleszenz Mütter wurden.
Alice Achan aus Uganda (rechts) ist in Luzern mit dem Prix Caritas ausgezeichnet worden. (Bild Corinne Glanzmann)

Alice Achan aus Uganda (rechts) ist in Luzern mit dem Prix Caritas ausgezeichnet worden. (Bild Corinne Glanzmann)

Alice Achan führe seit mehr als 15 Jahren einen unermüdlichen Kampf, um diesen Mädchen wieder Hoffnung auf ein anderes Leben zu geben, begründete Caritas Schweiz am Freitag in einer Mitteilung die Auszeichnung. Achan ist Mitgründerin des Hilfswerk "Christian Counseling Fellowship" und sie startete eine Schule für Opfer von sexuellem Missbrauch.

Die Preisträgerin stammt aus dem Norden von Uganda in Ostafrika. Die Region war während langen Jahren Schauplatz eines Krieges zwischen der ugandischen Armee und der fundamentalistischen "Widerstandsarmee des Herrn". Zu den ersten Opfern dieser paramilitärischen Bewegung gehörten die Kinder, schreibt Caritas. Diese seien als Kindersoldaten rekrutiert, die Mädchen als Sexsklavinnen missbraucht worden.

Der Prix Caritas wird jährlich an Personen überreicht, die sich durch besondere Verdienste im Sozialen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder in der interkulturellen Verständigung ausgezeichnet haben.

(sda)

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