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LUZERN: Chinesischer Investor liebäugelt mit Hotel Palace

Der chinesische Investor Yunfeng Gao will die Victoria Jungfrau-Hotelgruppe kaufen. Gelingt es ihm, erhält auch das Luzerner Palace einen neuen Besitzer.
Rainer Rickenbach
Der chinesische Investor Yunfeng Gao will das Hotel Palace in Luzern kaufen. (Bilder Philipp Schmidli / Roger Grütter, Bearbeitung rem)

Der chinesische Investor Yunfeng Gao will das Hotel Palace in Luzern kaufen. (Bilder Philipp Schmidli / Roger Grütter, Bearbeitung rem)

Yunfeng Gao stellt im chinesischen Shenzen Lasermaschinen her und besitzt in seiner Heimat eine Reihe von touristischen Anlagen. Seine Hans Laser Company beschäftigt über 8000 Mitarbeiter. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes schätzt Gaos Vermögen auf über 500 Millionen Dollar.

Gao investiert bereits in Engelberg

Der chinesische Geschäftsmann pflegt eine enge Beziehung zur Schweiz, er hält sich oft hier auf und besitzt ein Haus im Kanton Obwalden. Vor einem Jahr stieg er beim Sarner Immobiliendienstleister Eberli ein. Zusammen entwickelten sie das Projekt für das Fünfsternhotel mit dem voraussichtlichen Namen Grand Hotel Titlis Palace in Engelberg. Dafür liegt seit einer Woche die Baubewilligung vor.

Gao hatte sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, in der Schweiz eine Hotelgruppe mit Fünfsternhäusern aufzubauen. Mit der Victoria-Jungfrau-Gruppe bietet sich nun die Möglichkeit, vier traditionsreiche Hotels in Interlaken (Hotel Victoria Jungfrau), Zürich (Eden au Lac), Bern (Bellvue) und Luzern (Palace) zu erwerben. Er ist freilich nicht der einzige Kaufinteressierte. Bereits im Oktober gab die Freiburger Beteiligungsgesellschaft Aevis eine Kaufofferte bekannt und bot 250 Franken pro Aktie. Der Verwaltungsrat der Hotelgruppe hält diesen Preis indes für zu niedrig. Zum Kaufpreis, der Gao vorschwebt, äussert sich Eberli-Chef Toni Bucher nicht. Doch es ist naheliegend, dass die Offerte um die 300 Franken pro Aktie liegen wird. Denn eine Studie des Verwaltungsrates nannte die Bandbreite von 300 bis 325 Franken als «fairen Wert». Bei 300 Franken beträgt der Aktien-Gesamtwert 84 Millionen Franken, für die Aktienmehrheit braucht es also gut 42 Millionen Franken.

Millionen für Renovationen

«Unser Ziel ist eine Hotelmarke, die Tradition, modernen Luxus und Swissness unter einen Hut bringt», sagt Toni Bucher, Eberli-Chef und Geschäftspartner von Yunfeng Gao. Nebst dem Kaufpreis stellt Gao eine dreistellige Millionensumme für Renovationsarbeiten in den Hotels von Zürich und Interlaken in Aussicht.

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