LUZERN: CKW will ihre Werkhöfe zügeln

Aus Platzgründen plant die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) ihre Werkhöfe in Sursee und Reussbühl nach Büron und Inwil zu verlegen. Bis 2021 will die CKW 60 Millionen Franken in die drei Neubauten investieren.

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Die CKW stellt einen Strommasten auf. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die CKW stellt einen Strommasten auf. (Bild: Archiv Neue LZ)

In Rathausen soll zudem ein neues Verwaltungsgebäude für die zentralen Dienste entstehen. Das neue Verwaltungsgebäude wird in Abhängigkeit von der Entwicklung am Standort Reussbühl und dem «Masterplan Stadtzentrum Luzern Nord» geplant.

Die Werkhöfe dienten dazu, die Stromversorgung sicherzustellen und Versorgungsunterbrüche rasch zu beheben. Die neuen Standorte würde sich durch Erreichbarkeit und genügend verfügbare Fläche und Sicherheit auszeichnen, teilte die CKW am Freitag mit.

Weitere Werkhofstandorte der CKW im Kanton Luzern sind Schüpfheim, Wolhusen, Willisau und Küssnacht.

Voraussichtlich im Sommer entscheiden die Stimmbürger von Büron und Inwil über die nötigen Einzonungen. In Büron soll bis 2016 ein "Werkhof West" für 35 Mitarbeiter, ein Materiallager sowie eine Notnetzleitstelle entstehen. In Inwil ist bis 2018 ein Werkhof Ost mit 60 Personen sowie ein Materiallager geplant.

Je nach Entwicklung des Standorts Reussbühls will die CKW bis 2021 auch den Standort in Rathausen in der Gemeinde Emmen um eine zweites Verwaltungsgebäude erweitern. (sda/rem)