Luzern
Corona-Kritiker bedrohen Beamte – verstärkte Polizeipräsenz nötig

Weil sie mit dem Entscheid der Luzerner Behörden nicht einverstanden sind, dass ein Ebikoner Arzt nicht mehr praktizieren darf, bedrohen Corona-Kritiker Beamte. Die Polizei verstärkte deshalb ihre Präsenz an gewissen Orten.

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Rund 350 Personen demonstrierten am 1. März aus Solidarität bei einer unbewilligten Kundgebung für einen Arzt aus Ebikon. Hier vor dem Regierungsgebäude.

Rund 350 Personen demonstrierten am 1. März aus Solidarität bei einer unbewilligten Kundgebung für einen Arzt aus Ebikon. Hier vor dem Regierungsgebäude.

Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 1. März 2021)

(zfo) Nicht nur per Brief, auch per Telefon werden einige Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialdepartements von Anhängern eines coronakritischen Arztes aus Ebikon zurzeit beschimpft. Dies berichtet PilatusToday am Dienstagabend.

«Tatsächlich ist es zu Drohungen, Beschimpfungen und Anfeindungen gegenüber exponierten Mitarbeitenden gekommen», bestätigt das Gesundheits- und Sozialdepartement gegenüber PilatusToday. Das Portal meldet zudem, dass die Polizei zum «präventiven Schutz» an sensiblen Stellen vermehrt patrouilliere.

Der Ebikoner Arzt ist umstritten. Er hat sich mehrmals öffentlich gegen die Corona-Massnahmen geäussert. Zuletzt wurde ihm ein Berufsverbot erteilt (wir berichteten).

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