LUZERN: CVP beschliesst Listenverbindung mit der FDP

Im Kanton Luzern ist die CVP gewillt, bei den Nationalratswahlen vom Herbst zusammen mit der FDP um Restmandate zu kämpfen. Der Parteivorstand habe am Montagabend eine Listenverbindung mit dem Freisinn sehr klar unterstützt, teilte CVP-Sekretär Rico De Bona mit.

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Parteien erhoffen sich, mit Listenverbindungen Restmandate zu gewinnen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Parteien erhoffen sich, mit Listenverbindungen Restmandate zu gewinnen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Stimmen am Dienstagabend auch die Delegierten der FDP der Listenverbindung zu, werden die historischen Konkurrenten erstmals im Verbund in die Nationalratswahlen gehen. Der Listenverbindung angeschlossen werden auch BDP und EVP. Der CVP-Parteivorstand hat dem ebenfalls zugestimmt.

CVP und FDP betonen, dass eine Listenverbindung keine politische Heirat sei. Ihr Ziel sei es, überschüssige Stimmen zu sichern und möglichst in der bürgerlichen Mitte zu halten.

Im Kanton Luzern ist bei den Nationalratswahlen der Sitz der GLP umkämpft. Die Grünliberalen haben dieses Mandat vor vier Jahren der SVP abgenommen. SP und Grüne haben die Absicht, eine Listenverbindung mit der GLP einzugehen, um zu verhindern, dass der Sitz an die SVP zurückgeht. Die entsprechenden Entscheidungen fallen am Dienstag.

Der Kanton Luzern hat zehn Nationalratssitze. Drei hat die CVP inne, je zwei SVP und FDP. SP, Grüne und GLP haben je einen Sitz. (sda)