LUZERN: CVP fordert: FC Luzern soll zahlen

Grossanlässe wie Fussballspiele und Demos benötigen oft ein grosses Polizei­aufgebot. Der Veranstalter soll einen Grossteil der Kosten übernehmen, fordert die CVP.

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Die Kantonspolizei Luzern bei einem Einsatz nach einem Fussballspiel im Oktober 2007. (Bild: Philipp Schmidli/Archiv LZ)

Die Kantonspolizei Luzern bei einem Einsatz nach einem Fussballspiel im Oktober 2007. (Bild: Philipp Schmidli/Archiv LZ)

1,08 Millionen Franken kosteten die Einsätze der Stadtpolizei an den Heimspielen des FC Luzern in der Rückrunde der Saison 2008/09. Auf das Jahr hochgerechnet, entstehen der Stadt Sicherheitskosten von über 2 Millionen Franken. Der grösste Teil dieser Kosten geht zu Lasten der Steuerzahler: Der FCL bezahlt pro Jahr zirka 330?000 Franken daran (2 Franken pro Eintritt).

Eine Situation, die CVP-Kantonsrat Hans Aregger nicht mehr akzeptieren will. «Es kann doch nicht sein, dass die Mehrheit der Steuerzahler die Sicherheitskosten bezahlen muss, nur weil eine kleine Gruppe von Matchbesuchern sich nicht benehmen kann», erklärte er. In einem Postulat fordert Hans Aregger, dass «die Mitverantwortung des Veranstalters griffiger gemacht wird». Soll heissen: Der Veranstalter muss künftig an die Kosten für die öffentliche Sicherheit des von ihm organisierten Anlasses zahlen.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».