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LUZERN: CVP reicht Anfrage zu Salle Modulable ein

Die Luzerner CVP-Kantonsfraktion hat im Anschluss an ihre Fraktionssitzung vom Mittwoch einen dringlichen Vorstoss betreffend Salle Modulable eingereicht. Das Projekt berge neben Chancen auch erhebliche Risiken.
Das Modell der möglichen Salle Modulable auf dem Inseli. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))

Das Modell der möglichen Salle Modulable auf dem Inseli. (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ))

In der dringlichen Anfrage an den Regierungsrat schreibt die CVP Fraktion des Kantonsrats über die im April bekannt gewordenen Kosten der geplanten Salle Modulable. Moment sei mit Investitionskosten von rund 208 Millionen Franken und Betriebskosten von 31 Millionen Franken pro Jahr zu rechnen. Diese Kosten würden die Mittel der Stiftung Salle Modulable massiv übersteigen. Das Projekt berge nebst riesigen Chancen auch erhebliche Risiken.

Folgende Fragen stellt die CVP-Fraktion dem Regierungsrat:

1. Teilt der Regierungsrat die Ansicht, dass die veranschlagten Kosten (Investition und Betrieb) momentan eindeutig zu hoch sind und massiv gesenkt werden müssen, damit das Projekt politisch eine Chance hat?

2. Wie beurteilt der Regierungsrat die Chancen des Projektes für den Standort in den Bereichen internationalen Ausstrahlung und Wertschöpfung in der Region?

3. Der geplante Salle Modulable soll ja Kern der neuen Theaterinfrastruktur (NTI) bilden, also auch das bisherige Luzerner Theater ablösen. Ist geplant, das jetzige Gebäude des Luzerner Theaters abzubrechen oder zu verkaufen?

4. Gibt es Schätzungen, wie hoch die Kosten einer Erneuerung des in die Jahre gekommenen Stadttheaters am jetzigen Standort zu stehen kämen?

5. Inhaltlich sollen neben dem Luzerner Theater weitere Kulturinstitutionen von dieser modernen Infrastruktur profitieren können. Wie wird diese anspruchsvolle Aufgabe angegangen und wie wurde in diesem Zusammenhang der Begriff „modulable“ definiert?

6. Wie stehen wichtige Akteure im Kulturbereich, also insbesondere das Luzerner Theater eigentlich zum Projekt Salle modulable/Neue Theaterinfrastruktur (NTI), so wie es jetzt vorgeschlagen ist?

7. Wie beurteilt der Regierungsrat die Haltung des Landschaftsschutzverbandes Vierwaldstättersee, weshalb wurde dieser bei der Standortevaluation offenbar nicht involviert?

8. Welcher Kostenteiler ist bei den Investitionskosten zwischen Stadt und Kanton vorgesehen?

9. Wie beurteilt der Regierungsrat das Risiko, bis Ende 2018 über kein baureifes Projekt zu verfügen, so dass das Stiftungsvermögen verfällt?

10. Weshalb setzen sich sowohl Regierungsrat als auch der Stadtrat mit so viel Herzblut trotz der allgemeinen schwierigen finanziellen Lage für dieses Projekt ein?

pd/zfo

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