LUZERN: Dank Film: Immer mehr Städter fliegen auf Bienen

Im Kanton Luzern steigt die Zahl der Imker. Besonders stark ist der Anstieg in städtischen Gebieten – dort gibt es einen wahren Imker-Boom. Das hat auch mit dem Erfolg von Imker-Filmen zu tun.

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Josef Lustenberger, Präsident des Imkervereins Luzern, vor seinem Bienenhaus in Emmenbrücke. (Bild: Pius Amrein)

Josef Lustenberger, Präsident des Imkervereins Luzern, vor seinem Bienenhaus in Emmenbrücke. (Bild: Pius Amrein)

Letztes Jahr gab es im Kanton Luzern 1257 Imker – 15 mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl derjenigen, die die Imker-Ausbildung absolvieren, steigt. Bisher waren es jährlich im Schnitt rund 80 Neu-Imker, in diesem Frühling haben bereits 90 Personen ihre Ausbildung begonnen. «Wir haben Full House», sagt Simon Gisler, Co-Präsident des Verbands der Luzerner Imkervereine.

Josef Lustenberger, Präsident des Imkervereins Luzern, bei seinen Bienen in der Nähe des Riffigweihers in Emmenbrücke. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Josef Lustenberger, Präsident des Imkervereins Luzern, bei seinen Bienen in der Nähe des Riffigweihers in Emmenbrücke. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Was aber noch mehr erstaunt: Die Ausbildung ist vor allem in städtischen Gebieten beliebt. In der Region Luzern und Sursee mussten Interessenten sogar abgewiesen und auf später vertröstet werden. Beim Imkerverein Luzern absolvieren zurzeit 45 Personen aus Stadt und Agglomeration Luzern die Ausbildung. Bis vor ein paar Jahren kamen meist nicht mehr als 20 Teilnehmer zu den Kursen des Imkervereins Luzern, wie Präsident Josef Lustenberger bestätigt.

Der Boom sei zum Teil auch den Kinofilmen zu verdanken, die momentan zu diesem Thema laufen, sagt Simon Gisler. Tatsächlich laufen im Kino Bourbaki in Luzern momentan gleich zwei Imker-Filme. «More than Honey» von Markus Imhoof ist schon seit 34 Wochen im Programm. Anfang Juni ist zudem der Film «Der Imker» von Mano Khalil angelaufen.

Alexander von Däniken

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