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LUZERN: Das ist der Gegenvorschlag zur Flachdach-Initiative

In der Stadt soll bis 2025 die Produktion von Solarstrom verdreifacht und die von Solarwärme verdoppelt werden. Dies sieht der Gegenvorschlag zur Flachdach-Initiative vor. Um das Ziel zu erreichen, müssen mehr Fördergelder zur Verfügung gestellt werden.
So wie auf diesem Dach in Buchs sollen auch in der Stadt Luzern gemäss einer Initiative vermehrt Flachdächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. (Bild: Eveline Beerkircher)

So wie auf diesem Dach in Buchs sollen auch in der Stadt Luzern gemäss einer Initiative vermehrt Flachdächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. (Bild: Eveline Beerkircher)

Die Flachdach-Initiative verlangt in der Form der Anregung unter anderem, dass auf den 75 Prozent am besten geeigneten Flachdächern eine Sonnenenergienutzung zu installieren sei. Das Stadtparlament wies Ende 2014 das Begehren an den Stadtrat zurück und verlangte, dass er zur Volksinitiative einen Gegenvorschlag ausarbeite.

Die Stadtregierung legte diesen am Freitag vor. Der Gegenvorschlag sieht vor, dass die Solarstromproduktion bis 2025 verdreifacht wird. Dies sei ein realistisches Ziel, schreibt der Stadtrat in seinem Bericht.

Weniger stark ausgeweitet werden soll die Produktion durch thermische Solaranlage. Eine Verdreifachung sei nicht realistisch, schreibt der Stadtrat. Er schlägt vor, dass die Entwicklung der letzten zehn Jahre beibehalten wird. Dies entspricht etwa einer Verdoppelung bis 2025.

Gratis ist diese verstärkte Nutzung solarer Energie aber nicht zu haben. Es seien bei der Solarstromproduktion zusätzliche Fördermittel nötig, schreibt der Stadtrat. Die Einlage in den Energiefonds müsse deswegen erhöht werden.

Auf das Rechnungsjahr 2015 hin ist diese Einlage aus finanziellen Gründen stark reduziert worden und beträgt noch 500'000 Franken pro Jahr. Der Stadtrat schlägt vor, die Einlagen bis 2019 schrittweise auf 1,375 Millionen Franken zu erhöhen.

Trotzdem dürften die Mittel nicht für alle vorgesehenen Förderungen ausreichen. Der Stadtrat will deshalb bei der Geldverteilung das Verhältnis von Kosten und Nutzen stärker berücksichtigen

Der Grosse Stadtrat wird am 25. Juni über Initiative und Gegenvorschlag befinden. Die Volksabstimmung soll am 29. November stattfinden.

sda/rem

2012 reichten die jungen Grünen die Flachdach-Initiative ein. (Bild PD)

2012 reichten die jungen Grünen die Flachdach-Initiative ein. (Bild PD)

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