LUZERN: Das Metro-Projekt kommt an

In der Baukommission des Grossen Stadtrats ist man sich einig: Eine Metro die vom Gebiet Ibach an den Schwanenplatz führt, bietet interessante Chancen.

Christian Bertschi
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Metro Luzern: Bei der Reussegg ist ein Parkhaus geplant. (Bild: PD)

Metro Luzern: Bei der Reussegg ist ein Parkhaus geplant. (Bild: PD)

«Spannend», «prüfenswert», «ein guter Ansatz»: Die Mitglieder der Baukommission des Grossen Stadtrats äussern sich gegenüber unserer Zeitung mehrheitlich positiv über das Metro-Projekt, dass vom Ruswiler Immobilienhändler Franz Zihlmann und dem Luzerner Bauplaner Marcel Sigrist lanciert wurde.

Lösung für die Verkehrsprobleme

Korintha Bärtsch (Grüne) sieht Potenzial in der Idee, weil mit der Metro auch das Kantonsspital erschlossen werden könnte. Daniel Wettstein (FDP) ist überzeugt, dass es ein neues Bauwerk braucht, um die Verkehrsprobleme der Stadt zu lösen – und findet die Idee deshalb prüfenswert. Und auch Markus Mächler (CVP), hofft, dass das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt so gebremst werden könnte.

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Aber auch offene Fragen

Bei allem Wohlwollen löst das Projekt aber auch Befürchtungen aus. So gibt Nico van der Heiden (SP) zu Bedenken, dass eine Metro-Station im Gebiet Ibach Mehrverkehr nach Emmen bringen könnte. Und Urs Zimmermann (SVP) stellt klar, dass es das Projekt nur unterstützen wird, wenn nicht gleichzeitig in der Innenstadt Parkplätze aufgehoben werden. Irritiert über das vorgelegte Tempo zeigt sich Jules Gut (GLP) – gemäss Initianten könnte die Metro bereits 2018 in Betrieb genommen werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.

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