LUZERN: Das muss der neue Polizeichef können

Jetzt läuft die Suche nach einem neuen Polizei­kommandanten. Yvonne Schärli lässt durchblicken, dass der Neue im Gegensatz zum Vorgänger Polizeierfahrung haben sollte.

Alexander von Däniken
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Yvonne Schärli: «Die Funktionen des Stellvertreters sind neu definiert. Es ist eine starke Persönlichkeit gefragt.» (Bild: Neue LZ / Keystone)

Yvonne Schärli: «Die Funktionen des Stellvertreters sind neu definiert. Es ist eine starke Persönlichkeit gefragt.» (Bild: Neue LZ / Keystone)

Die Luzerner Regierung hat die Stelle des Polizeikommandanten neu ausgeschrieben. In der Stellenbeschreibung kommt klar zum Ausdruck, dass man sich wenn möglich einen Kommandanten wünscht, der bereits über Erfahrung im Polizei- oder Strafverfolgungsbereich verfügt. Das bestätigt auch Justiz- und Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung. Der frühere Polizeikommandant Beat Hensler, der im Zuge der Polizeikrise zurücktreten musste, hatte vor seinem Stellenantritt keine Erfahrung in diesen Bereichen.

Drei dürfen sich vorstellen

Ziel ist, bis zum 1. September einen neuen Polizeikommandanten sowie einen neuen Vize-Kommandanten zu haben. Gewählt werden die beiden vom Gesamtregierungsrat – auf Antrag von Yvonne Schärli. Sie will die Neubesetzungen von Anfang an eng begleiten. Und dies vom Eingang der ersten Bewerbungsdossiers bis zu den maximal drei Favoriten, die sich dem Luzerner Gesamtregierungsrat vorstellen dürfen.