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LUZERN: Das sind die Gewinner des Schweizer Jungfilmfestivals

Zum 13. Mal ging an diesem Wochenende das Schweizer Jungfilmfestival Luzern - «Upcoming Film Makers» im Bourbaki Kino Luzern über die Bühne. Das sind die Gewinner.
Die Gewinner des diesjährigen Schweizer Jungfimlfestivals in Luzern. (Bild: PD/Upcoming Filmmakers)

Die Gewinner des diesjährigen Schweizer Jungfimlfestivals in Luzern. (Bild: PD/Upcoming Filmmakers)

Neben dem Luzerner Filmpreis 2016 (1. bis 3. Rang) verlieh die Jury im Bourbaki Kino Luzern am Samstag auch dieses Jahr mehrere Spezialpreise, sowie den Luzerner Nachwuchsfilmpreis für Filmemacher unter 20 Jahren. Eine Preissumme von insgesamt 12'500 Franken floss direkt an die Gewinner des diesjährigen Festivals.

Zusammengesetzt war die diesjährige Jury aus der Filmkritikerin und Journalistin Irene Genhart, dem Innerschweizer Kulturoriginal Luke Gasser und Bigna Tomschin – der Gewinnerin des Upcoming Film Makers 2015.

Den Luzerner Filmpreis 2016 – der Hauptpreis erhielt dieses Jahr Remo Scherrer mit seinem bewegenden Animationsfilm «Bei Wind und Wetter». Dazu die Begründung der drei Jurymitglieder: «Der Film nimmt uns mit auf eine düstere Reise in die Erinnerung. Ein Schuh fällt um, ein Riesenrad dreht still seine Kreise, die Schaukeln schwingen, ein Zug fährt ein. Durch Abstraktion und Auslassung gewinnt die Erinnerung an Form. Wir sehen nur Ausschnitte dieser Welt, grosse Flächen bleiben leer, die Bedrohung wird an den Rand gedrängt und bleibt dort umso präsenter. Ein starkes Werk, das durch die wunderbaren schwarz-weissen Animationen und durch das berührend ehrliche Interview mit Wally Wagenrad besticht. Über die Gespenster, die ein Leben lang bleiben.»

Der zweite Platz ging an den Film «Es mü z`äng» von Lalita Brunner und Raphaela Bellotto: «Eine Alltagssituation, die (fast) alle kennen, in wenigen Strichen mit verschmitztem Humor auf den Punkt gebracht: Besser kann ein animierter Kürzestfilm nicht sein!», so die Jury.

Der 3. Rang ging an den Film «Le Barrage» von Samuel Grandchamp, welcher ebenfalls mit einem Spezialpreis für die beste Regieführung mit Kind ausgezeichnet wurde: «Ein wunderbarer, vielschichtiger Film, exzellent besetzt und gespielt. In knapp 14 Minuten eröffnet sich dem Zuschauer mit gekonnt dezent eingesetzter Symbolik das ganze Universum eines Familiendramas. Der Film erzählt von Überforderung und Scheitern. Er erzählt auch von der Entwicklung eines Jungen, die ihn brachial aus Vertrauen und Kindheit reisst. Die grandiosen schauspielerischen Leistungen machen die Geschichte glaubwürdig und lassen das Werk lange nachwirken.»

Weitere junge Talente ausgezeichnet

Der diesjährige Luzerner Nachwuchsfilmpreis ging an den fünfzehnjährigen Dorian Massari mit «Die Kleine Grosse Sache». Der Kurzfilm setzte sich gegen seine drei Konkurrenten durch, welche ebenfalls von Filmemachern unter 20 gedreht wurden. Die Jury meinte dazu: «Ein Kumpelprojekt, das sich durch ungebremste Kreativität und Selbstironie auszeichnet. Besonders beeindruckt haben uns die Schauspieler, die mit grosser Spiellust zu Werke gehen und auch vor Martial-Arts-Szenen nicht kapitulieren.»

Den Publikumspreis gewonnen haben Vasco Estermann und Mauro Schweizermit ihrem amüsanten Dokumentarfilm «Miss Attinghausen». Ein Spezialpreis für herausragende Kameraführung ging an den Fiktionsfilm «La Lecon» von Tristan Aymon und KameramannBastien Bösiger. Ein weiterer Spezialpreis ging an das Team des Animationfilms «Seemannsgarn» von Julia Munz und Claudia Wirth für die humorvolle und gekonnte Zeichnung.

Und das Filmessay von Brigitte Grüter, «Die Schlimmsten Wetter Kommen Von Innen», erhielt einen Spezialpreis für die einfühlsame Beobachtung des Alltags und den ersten Büsipreis. Mit einem zweiten Doppelerfolg wurde Remo Scherrer für seinen animierten Kurzfilm «Bei Wind und Wetter» gekrönt: Er erhielt nebst dem Hauptpreis einen Spezialpreis für die stimmungsvollste Tonspur.



pd/nop

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