LUZERN: Dem Borkenkäfer geht's schlecht

Der Borkenkäfer ist in den Luzerner Wäldern auf dem Rückzug. Die Populationen seien in diesem Sommer zusammen­gebrochen, teilte die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) des Kantons Luzern am Mittwoch mit.

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Ein Borkenkäfer arbeitet sich durch die Rinde einer Fichte. (Bild Keystone)

Ein Borkenkäfer arbeitet sich durch die Rinde einer Fichte. (Bild Keystone)

Die Witterung und natürliche Feinde, die sich kontinuierlich aufbauten, führten dazu, dass sich die Situation stark verbesserte.

Einzig sensiblen Fichtenbeständen in höheren Lagen droht weiterhin Gefahr, Opfer des Schädlings zu werden.

Das lawa ruft deshalb die Besitzer von Schutzwäldern auf, in Fichtenbeständen auf Grünholzschläge zu verzichten. Es geht davon aus, dass bei günstiger Witterung die Situation in ein bis zwei Jahren definitiv normalisiert ist.

sda