LUZERN: Dem Gütsch-Besitzer droht grosser Verlust

Zwar hat Alexander Lebedev der Stadt die nötigen Papiere eingereicht. Dennoch kommen grosse Schwierigkeiten auf ihn zu.

Thomas Heer
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Das Château Gütsch in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Château Gütsch in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Auch wenn Alexander Lebedev im Schweizer Fernsehen über das Gütsch-Projekt lästert: Gemäss seiner Schweiz-Vertretung, der Gütsch Immobilien AG (CGI), will er dennoch am Um- und Ausbau des Schlosshotels festhalten. Fristgerecht hat der russische Hotelbesitzer bis am Freitag den Stadtbehörden eingeforderte Unterlagen über die Finanzierung zukommen lassen. Das hält jedenfalls die CGI fest.GütschGütsch

Die Investitionen, die Lebedev auf dem Gütsch tätigen will, werden inklusive Kaufpreis auf insgesamt rund 90 Millionen Franken berechnet. In Fachkreisen hält man fest, dass eine solche Investition mit einem Luxushotel kaum herausgeschlagen werden kann. Die geplanten 80 Zimmer würden einen geschätzten Umsatz von rund 14 Millionen Franken bringen. Um nur schon eine ausgeglichene Rechnung zu erzielen, müsste der Umsatz in einem Mehrfachen liegen.

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