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LUZERN: Demo fordert mehr Rechte für Asylbewerber

Rund 200 Personen haben an einer friedlichen Demonstration für bessere Lebensbedingungen von Asylsuchenden teilgenommen. Die Organisatoren kritisierten die Schweiz: Sie profitiere vom globalen Handel und müsse deshalb auch Konsequenzen tragen.
Unübersehbare Botschaften: Der Demonstrationszug hüllte sich in Transparente. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))

Unübersehbare Botschaften: Der Demonstrationszug hüllte sich in Transparente. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))

Die Aktionsgruppe «Bleiberecht für alle» rief am Samstag zu einer Kundgebung auf. Der Corso – etwa 200 Personen schlossen sich der Demonstration an – führte vom Stadttheater via Altstadt ans Seeufer beim Hotel National. Beim Falkenplatz gabs einen Zwischenstopp. Via Tonbandaufnahmen schilderten Asylsuchende ihre Erfahrungen mit den Schweizer Behörden. Gegen das Arbeitsverbot wandte etwa eine Stimme, die sagte: «Wir sind Menschen, nicht Tiere, wir brauchen etwas Freiheit. Ohne Bewilligung, ohne Arbeit ist das Leben ein Gefängnis.»

«Konsequenzen der Globalisierung»

Boris Rossi, der Sprecher der Aktionsgruppe «Bleiberecht für alle» kritisiert die Schweiz harsch: Die Schweiz als Exporteur von Waffen, als Profiteur von Rohstoffimporten und Ressourcenzerstörer in aller Welt könne von der Globalisierung nicht nur profitieren, sondern habe dafür auch Konsequenzen zu tragen.

Mitglieder der Aktion «Würde statt Hürde» forderten die Regularisierung von allen Sans-Papiers und ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen! Um dieses Ziel zu erreichen, will sie bald weitere Aktionen durchführen.

pd/red/cv

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