LUZERN: Der Ausbau des Skigebiets harzt

Der Ausbau des Skigebiets in Sörenberg wird sich weiter verzögern. Noch immer fehlen die Investoren – auch deshalb, weil der Berater der Bergbahnen überlastet war.

Roseline Troxler
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Skifahrer auf einer Piste oberhalb von Sörenberg. (Bild Philipp Schmidli)

Skifahrer auf einer Piste oberhalb von Sörenberg. (Bild Philipp Schmidli)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Im Januar sagte Fredy Portmann, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Sörenberg, dass er bis im März mit einer Unterzeichnung der Verträge mit Investoren rechne. Nun relativiert er: «Wir haben die Verträge mit den Investoren noch nicht unterzeichnet, weil wir zunächst die Einspracheverhandlungen abwarten möchten.» Durch die Einsprachen sei es möglich, dass die Baupläne angepasst werden müssen. «Dies kann zu Mehrkosten führen, insbesondere beim Neubau der Talstation und des Bergrestaurants auf dem Rothorn. Deshalb möchten wir die genauen Kosten nach den Einspracheverhandlungen zunächst eruieren, bevor wir die Verträge aufsetzen.» Das Unternehmen rechnete für den Ausbau bis anhin mit Kosten von 35 Millionen Franken. «Wir rechnen nach wie vor damit, dass die Investoren ein Bankenkonsortium gründen werden», so Portmann.

Fristverlängerung beantragt

Gegen das Baugesuch der Bergbahnen Sörenberg sind acht Einsprachen eingegangen. Die Bergbahnen hatten ursprünglich Zeit bis Ende März, gegenüber der kantonalen Bewilligungsstelle zu den Einsprachen Stellung zu nehmen. «Wir haben eine Fristverlängerung beantragt und können nun bis Ende April Stellung nehmen», sagt Portmann.