LUZERN: Der Jesuitenhof bleibt der Stadt erhalten

Der Jesuitenhof beim Hotel Seeburg steht neu unter Denkmalschutz. Nun kann er saniert werden – doch Kanton und Eigentümer ringen um die Kosten.

Christian Hodel
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Sanierungsbedürftig: der Jesuitenhof, der älteste Teil der Gesamtanlage des Hotels Seeburg. (Bild Dominik Wunderli)

Sanierungsbedürftig: der Jesuitenhof, der älteste Teil der Gesamtanlage des Hotels Seeburg. (Bild Dominik Wunderli)

Der verlotternde Jesuitenhof beim Hotel Seeburg wird saniert, wie Ronald Joho, Mediensprecher der Hotel Seeburg AG, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Zusammen mit der Stadt und dem Kanton werde man die Renovation der drei zum Jesuitenhof zählenden Gebäude nun detailliert planen. Wie die Sanierung konkret vor sich geht, und zu welchem Zeitpunkt, lässt Joho indes offen.

Kanton zahlt an Restaurierung

Die Planung der Sanierung wird möglich, weil der Jesuitenhof seit Ende August offiziell unter Denkmalschutz steht. Damit muss auch der Kanton Kosten für die Renovation übernehmen. Er wird etwa Restaurierungsarbeiten bei den Fassaden, den Dächern oder den Fenstern mittragen – jedoch nicht einen allfälligen Innenausbau. Wie hoch der finanzielle Anteil des Kantons an den Jesuitenhof ist, bleibt derzeit unklar. Ebenso die gesamten Kosten für die Sanierung.