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LUZERN: Der Kanton führt sein Grundbuchgesetz nach

Der Kanton Luzern revidiert sein über 80 Jahre altes Grundbuchrecht vollständig und passt es dem neuen Bundesrecht und der aktuellen Praxis an. Die neuen Bestimmungen sollen Mitte 2015 in Kraft treten.

Der Regierungsrat hat am Montag seine Botschaft an das Parlament veröffentlicht. Die Totalrevision des Grundbuchrechtes leiste einen Beitrag zur Rechtssicherheit. Veraltete Bestimmungen würden entfallen. Einzelne Praxisfragen erhielten eine gesetzliche Regelung.

Der Kanton Luzern wird weiterhin in zwei Grundbuchkreise West und Ost eingeteilt sein. Das bisherige Abgabesystem soll nach Vorschlag der Regierung weitergeführt werden. Finanzielle Auswirkungen ergäben sich deshalb aus der Totalrevision nicht, erklärt sie.

Wechseln Grundstücke den Besitzer, wird dies weiterhin im Kantonsblatt publiziert. Damit könne einer breiteren Öffentlichkeit gewährleistet werden, dass die neuen Eigentümer eines Grundstückes erkennbar seien, schreibt der Regierungsrat.

Allerdings soll der Umfang der Publikation eingeschränkt werden. Die Grundstückfläche, die Grundstückart und die Gebäudeart sollen nicht mehr angegeben werden. Damit könnten die Kosten für die Publikation gesenkt werden, schreibt der Regierungsrat. (sda)

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