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LUZERN: Der Konfetti-Splitter-Ticker der Luzerner Fasnacht

Geschichten und Randnotizen der Luzerner Fasnacht 2017.
Wey-Umzug

Wey-Umzug

Oberfasnächtler machte sich unbeliebt

Missverständnis«Fasnacht? Nein danke!» Vor 30 Jahren hat eine Gruppe um Oberfasnächtler Disli Birnstiel sich einen Spass daraus gemacht, an der Fasnacht Kleber und Ansteckknöpfe mit dieser Botschaft zu verteilen. Die Aktion wurde aber nicht von allen verstanden. Wie die LNN am 3. März 1987 berichtete, fühlten sich Guugger derart provoziert, dass sie Birnstiel in den frühen Morgenstunden ein herzliches «Hau ab of Züri» zuriefen und ihm mit Schlägen drohten. (ber)

Peti Federer im Fasnachtsstress

ÄmterkumulationDer Gordon-Blöö-Baba und Safranzünftler Peti Federer ist heuer vom Fritschivater Rolf Willimann zum Zunftnarr erkoren worden. Doch damit nicht genug! Federer trägt inzwischen so viele Funktionen, dass er sich mit Delegieren behelfen muss. Eine (rüüdig unvollständige) Auswahl: Archivar und designierter Mediensprecher des Lozärner Fasnachtskomitees LFK, Umzugs- und Monster-Corso-Kommentator von Tele 1, Chottlebotzer-Ehrentambourmajor, SRF-Doku-Soap-Star ... (hie)

Wer war die erste Zunftmeisterin?

FrauenWie haben wir uns auf den Brief von Heidi Schwegler aus Beromünster gefreut. Sie bezog sich auf den Artikel «Der Männerbund und seine weibliche Seite», in dem es darum ging, dass Frauen bei gewissen historischen Zünften nicht Mitglied werden können. «1984 wurde ich Zunftmeisterin bei der Flecken-Zunft – übrigens die erste in der Zentralschweiz», meinte sie. Wir stellten die Pionierin unseren Lesern vor, worauf uns ein Mail aus Neuenkirch erreichte. Darin hiess es: «Die Höckeler-Zunft hatte bereits an der Fasnacht 1983 eine Zunftmeisterin. In der Person von Trudy Kneubühler!!!» Diese beansprucht jedoch nur, die erste im Kanton Luzern gewesen zu sein. Alles klar? (rgr)

Altishofer Abba tanzt in Dagmersellen

WirrwarrDa hat unsere Redaktion aber ein ziemliches Durcheinander angerichtet. In der «Zentralschweiz am Sonntag» berichteten wir über den Umzug in Dagmersellen vom Samstag. Im Bild zeigten wir dazu eine Abba-Gruppe aus Altishofen. Das muss unsere Leute auf der Redaktion ziemlich konfus gemacht haben. Schliesslich war nichts mehr, wie es tatsächlich war: Aus der Altishofer Gruppe wurde der Umzug in Altishofen gemacht, obwohl man sich ja in Dagmersellen befand. Der Umzug in Altishofen fand erst am Sonntag statt. Im Wissen darum, dass die Altishofer und die Dagmerseller zwar gute Nachbarn sind, während der Fasnacht aber als eigenständige Fasnachtshochburgen wahrgenommen werden wollen, bitten wir um Entschuldigung. (flu)

Chefredaktorin wird geoutet

KnallfroschBis anhin gingen wir davon aus, dass die Redaktion der Fasnachtszeitung «Knallfrosch» der Wey-Zunft namentlich streng geheim operiert. Überraschenderweise wurde die Chefredaktorin jüngst aber geoutet. Es handelt sich um die Wey-Weibelsgattin 2015, Linda Kolly, die ehemalige Schriftenleiterin des «Rigi-Anzeigers». Der Grund fürs Outing ist einfach: Kolly gibt das Amt nach sieben Jahren ab. Im Kampf um die Nachfolge drängen sich viele vor. Sie werden es wohl alle nicht. Hoch gehandelt wird indes ein Vertreter der Medienzunft und Vikinger-­Guuggenmusiker. (hie)

Bekanntes Gesicht hinter Harry-Hasler-Maske

aufgedecktWas tun, wenn dich nachts auf dem Weinmarkt plötzlich Harry Hasler anspricht? Nein, er will dir keine Spritztour mit seinem Cabriolet anbieten. Aber immerhin stellt die legendäre Kunstfigur des Komikers Viktor Giacobbo eine Mitgliedschaft bei der altehrwürdigen Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern (MLG) in Aussicht. Denn hinter der grossartigen Harry-Hasler-Maske steckt Stephan Furrer, seines Zeichens stolzer MLG-Maskenbruder und LFK-Präsident 2015. (hie)

Zylinder sind auf dem Vormarsch

SteampunkJournalisten haben immer Recht. Oder meistens. Oder zumindest immer mal wieder. Jedenfalls lag unser Fasnachtsressort mit der Vorschaugeschichte zum heurigen Kostümtrend richtig: Steampunks sind an allen Ecken zu sehen. Diese futuristische Umsetzung einer Figur aus dem viktorianischen Zeitalter der Dampfkraft beflügelt offenbar die Fantasie der Fasnächtler. Oder zumindest ein bestimmtes Requisit davon: Noch nie waren an der Lozärner Fasnacht so viele Zylinder auf den Köpfen zu sehen. Behaupten wir jetzt einfach mal. (hie)

«Meisterauto» für den Zunftmeister

Wey-Zunft Früecher, jo früecher. Da war es scheints das Grösste, wenn man als Zunftmeister und ehrenfester Kettenträger in einer Kutsche fahren und strahlen konnte. Heute reicht das nicht mehr. Wey-Zunftmeister René Najer hat eigens von einer Garage ein mit Namen und Zunftlogo verziertes «Meisterauto»zur Verfügung gestellt erhalten. Die Umzugskutsche wird das WZM-Auto aber nicht verdrängen. (hie)

Alt LFK-Präsident braucht Nachhilfe

MaskenkursMan hält es kaum für möglich, aber auch alt LFK-Präsidenten brauchen mal eine fasnächtliche Ausbildung. So hat der letztjährige Präsident und Cascada-Hotelier Roland Barmet an einem der LFK-Maskenkurse teilgenommen, wie zuverlässige Quellen flüstern. Der Fidelitässler hat eine Comicfigur als Vorlage gewählt – recht gelungen, finden wir. Mehr verraten wird hier allerdings natürlich nicht. (hie)

Gibt der Kafi-Roboter immer weniger Güx?

AutomatFrüher mischte man das Holdrio und das Kafi Luz noch mit Augenmass und Bätziwasser aus der Glasflasche. Heute setzt man, insbesondere beim LFK, auf vollautomatische Mischmaschinen. Die hochgeheime Sirupmischung von Kafi Huerenaff, Häxetee und Co. rinnt so zusammen mit heissem Wasser exakt abgemessen in den Styroporbecher. Böse Zungen behaupten, die Kafi-­Roboter seien so programmiert, dass sie Jahr für Jahr weniger Güx zumischen. (hie)

Das sind die grossen Jubilare

GratulationVom 70. Geburtstag der Nummer eins, der «Luzerner Original Guggenmusig 4711», weiss inzwischen wohl jeder. Im Reigen der Vereinigten gibt es indes noch weitere Grossgeburtstage – es seien hier zumindest die echten Jubilare genannt: Grandiose 50 Jahre alt sind die nicht minder grandiosen Wäsmali-Chatze. 40 Jahre feiern die Krienser Schlösslifäger und die Träumeler Musig Ebikon. Die Kleinformation Espresso und die Stadtratte Lozärn freuen sich über den 25. Geburtstag. (hie)

Kopflaternen normal nur beim Morgestraich

LuzernWer die letzten Tage genau hingeschaut hat, entdeckte auf den Grenden der Rüssgusler, des Tambourenvereins und der Nostradamus allenfalls eine Basler Kopflaterne. In Basel werden ­diese Kopflaternen allerdings nur am Morgestraich getragen.

Tiefe Töne an die Front

JubiläumAm 25. Februar feierte der Tubisten- und Bassistenkongress sein 50-Jahr-Jubiläum. Der Kongress ist eine Gruppe von mittlerweile rund 120 Basstuba- und Sousafon-Spielerinnen und -Spielern. Sie wurde auf Initiative der «Luzerner Original Guggenmusig 4711» gegründet. Zweck: Die Instrumente der Guuggenmusigen mit tiefen Klängen, die sonst im Hintergrund sind, sollen mal an die Front. Die geballte Ladung Tuba- und Sousafon-Power paradierte am Samstag nach dem Jubiläumsessen im «Stadtkeller» durch die Altstadt Richtung Rathaustreppe.

Ein Award für Seppi Bucher

LittauSeppi Bucher ist der «absolut sensationellschte Littauer 2017». Er erhält den ASL-Award der FC-Littau-Fasnachts-Wagenbaugruppe. Seppi Bucher, Alt-Landjäger (sprich: Dorfpolizischt), wird als «Unterstützer vieler Vereine» ausgezeichnet. Preisübergabe war am Sonntagmittag bei der Dorf-Garage Littau, Bennenegg 1a.

Die «drei Päpste» geben fasnächtlich Vollgas

SchnitzelbänkeFranz Zemp, Gassenseelsorger und Pfarreileiter im Maihof, und Herbert Gut, Pfarreileiter im St. Johannes, sind fasnächtlich im Einsatz. Zusammen mit Urban Schwegler, Kommunikationsleiter der Katholischen Kirche Stadt Luzern, sind sie in der Schnitzelbankgruppe «urbi@orbi» als Päpste verkleidet unterwegs. «Wir möchten mit träfen Sprüchen etwas politischen Biss in die Luzerner Fasnacht bringen», sagen sie. Bisherige Auftritte, etwa am Narrenlaufen in Sursee, hätten gezeigt, «dass das ganz gut ankommt». In ihren Schnitzelbänken tönt es etwa so:

«Burka gsuecht»

«Mer sind uf de Suechi noch ere Burka/ond gsänd niene eini – oder händ mer uf de Auge Gurke(a)?/Mir fendid kei Burka im Chloschter vo üsere Tante/ond au nid im Zentrum bi de Asylante./

Ond s git au e keini Secondo-Fraue/wo üs mit dem Hodu tüend s Läbe versaue./Zum Glöck hämmer de doch no e Burka gseh/nämlech uf em Plakat vo de SVP.»

Hinweis

Zwei Auftritte stehen noch an: am 5. März beim Fasnachtsbrunch von Luzern Plus im «Palace» und ebenfalls am 5. März an der Alten Fasnacht in Küssnacht.

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