LUZERN: Der Pizza-Blitz heisst neu Telepizza

Der Pizza-Lieferservice an der Zentralstrasse beim Bahnhof Luzern wurde im März an das spanische Unternehmen Telepizza verkauft. Das Menü wird leicht angepasst.

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Bild: Charleen Bretteville

Bild: Charleen Bretteville

Das markante Gelb am Gebäude der Zentralstrasse 16 zwischen dem Bundesplatz und dem Bahnhof Luzern wird seit Jahren mit Pizza in Verbindung gebracht. Der Pizza-Blitz hat dort jährlich mehrere Tonnen Teig verarbeitet. Nun ist das bekannte Logo verschwunden. 

«Der Markeninhaber von Pizza-Blitz hat die Firma per 1. März 2017 an das spanische Unternehmen Telepizza verkauft.», erklärt Adrian Wieser, Geschäftsführer der Filiale in Luzern. «Bis Ende August werden nun alle Filialen in der Schweiz umgerüstet.»

«Ausgefallenere Pizzen zu günstigeren Preisen»

Für die Kunden gäbe es keine signifikanten Änderungen, meint Wieser. Das Menü würde leicht an Telepizza angepasst, es werde deshalb speziellere Pizzen geben. Das Liefergebiet sowie die Lieferkonditionen würden gleich bleiben. Dank der Zusammenarbeit mit Telepizza können jedoch die Preise leicht gesenkt werden.

Auch für die Mitarbeiter ändere sich nicht viel. Das Team bleibe bestehen. Wieser: «Wir machen immer noch jeden Tag Pizza.» Jedoch konnten die Arbeitsabläufe vereinfacht werden.

Wie die Firmengrösse ausgenutzt werden kann

Das Unternehmen mit Sitz in Madrid besitzt rund 1500 Filialen in mehr als 20 Ländern und gilt als grösster Pizza-Lieferservice in Europa. Die Firma produziert einige Lebensmittel selbst und kann so auf zahlreiche Lieferanten verzichten. So wird zum Beispiel der Pizzateig firmenintern hergestellt.

Davon profitiert auch das Take-Away-Restaurant an der Zentralstrasse. «Wenn die Zutaten von der eigenen Firma geliefert werden, erleichtert das die Qualitätsprüfung», sagt der Geschäftsführer.

Es sei schwierig, schon eine erste Bilanz über die Veränderungen zu ziehen. Adrian Wieser zeigt sich mit der Übernahme aber glücklich. «Wir konnten den Wechsel nicht beeinflussen. Jetzt können wir aber von der Zusammenarbeit profitieren und sind sehr zufrieden damit.»

chb

Bild: Charleen Bretteville

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