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LUZERN: Der Unfallschwerpunkt Steghof soll sicherer gemacht werden

An der Kreuzung Sternmattstrasse/Geissensteinring sind Verkehrsunfälle keine Seltenheit. Der Stadtrat will jetzt Gegensteuer geben.
Bei der Kreuzung Steghof kommt es oft zu gefährlichen Situationen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 8. März 2018))

Bei der Kreuzung Steghof kommt es oft zu gefährlichen Situationen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 8. März 2018))

Der Luzerner Stadtrat will die Kreuzung Sternmattstrasse/Geissensteinring sanieren. Das teilte er gestern mit. Sie sei «einer der grössten Unfallschwerpunkte auf dem Gemeindestrassennetz». Die Situation hier sei «sehr komplex», erläutert Christian Ferres, Projektleiter Mobilität im städtischen Tiefbauamt. Gründe dafür seien die Topografie (steil ansteigende Sternmattstrasse), die Lage in einer Kurve und die Anordnung der Bushaltestelle.

«Zusammen mit einer relativ hohen Verkehrsbelastung führt dies zu gravierenden Sicherheitsdefiziten», so Ferres. Die Verbindung Geissensteinring-Sternmattstrasse-Bireggstrasse ist eine der meistbefahrenen Gemeindestrassen in der Stadt Luzern. Sie ist auch eine wichtige Veloachse für die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Luzern. «Es ist hier wiederholt zu gefährlichen Situationen und auch schon zu Zusammenstössen zwischen Autofahrern und Velofahrern gekommen», sagt Ferres.

Bushaltestelle wird verlegt

Folgende Massnahmen sind vorgesehen:

  • Mit einer Anpassung der Strassenränder soll die Kreuzung «kompakter und übersichtlicher» werden.
  • Die Bushaltestelle Richtung Hubelmatt wird zirka 30 Meter in Richtung Geissenstein verschoben, ungefähr auf die Höhe der gegenüberliegenden Bushaltestelle. Gleichzeitig wird sie behindertengerecht ausgestaltet.
  • Der Fussgängerstreifen bei der Abzweigung Richtung Sternmatt und Biregghof wird durch eine Trottoirüberfahrt ersetzt. «Dadurch wird der Vortritt noch klarer zu Gunsten der Fussgänger geregelt, und die gefährlichen Abbiegebeziehungen können entschärft werden», sagt Ferres. Ähnliche Trottoirüberfahrten, bei denen die Trottoirfläche über die Einmündung der untergeordneten Strasse geführt wird, gibt es bereits an vielen Kreuzungen in der Stadt, etwa im Hirschmattquartier. Ferres: «Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.»
  • Die Tempo-30-Zone wird um rund 140 Meter Richtung Geissenstein verlängert.

Das Projekt liegt bis 6. April im städtischen Tiefbauamt öffentlich auf. In dieser Zeit können allfällige Einsprachen eingereicht werden. Die Stadt hofft, die Massnahmen schon diesen Sommer realisieren zu können. «Wir rechnen mit einer Bauzeit von drei bis vier Wochen», sagt Ferres. In dieser Zeit wird der Verkehr umgeleitet. Für das Projekt rechnet die Stadt mit Kosten von 700'000 bis 750'000 Franken. «Die reinen Baukosten betragen rund 400'000 Franken», sagt Ferres. «Dazu kommen die Projektierung und die temporären Umleitungen.»

Unübersichtlich ist auch die Einfahrt in die Voltastrasse. «Hier kommt es aber zu weniger Unfällen», sagt Ferres. In einer späteren Phase werde man aber auch hier Optimierungen prüfen: «Wir warten dafür die Realisierung der Bauprojekte auf den EWL- und Neubad-Arealen ab.»

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

Hinweis
Die Pläne für die Sanierung des Unfallschwerpunktes Steghof liegen vom 12. März bis am 6. April 2018 im Tiefbauamt der Stadt Luzern, Industriestrasse 6, werktags jeweils von 8 bis 11.45 Uhr und von 14 bis 17 Uhr öffentlich auf. Das Gutachten zur Geschwindigkeitsreduktion auf der Sternmatt-strasse kann vom 12. März bis am 13. April 2018 eingesehen werden.

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