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LUZERN: Der «Wilde Mann» steht wieder auf der Säule

Der Zeughausbrunnen war im Frühling vergangenen Jahres Schauplatz eines tragischen Unfalls. Die Spuren der Beschädigung sind jetzt beseitigt. Zudem gab es eine umfassende Sanierung.
So sah der Zeughausbrunnen beim Historischen Museum aus, nachdem ein 36-jährige Mann auf den Brunnen geklettert war. Die Statue brach ab, der Kletterer starb an den Folgen des Sturzes. (Bild: Pius Amreih / Neue LZ)

So sah der Zeughausbrunnen beim Historischen Museum aus, nachdem ein 36-jährige Mann auf den Brunnen geklettert war. Die Statue brach ab, der Kletterer starb an den Folgen des Sturzes. (Bild: Pius Amreih / Neue LZ)

Im April 2014 war ein Mann auf den Zeughausbrunnen geklettert und dabei zu Tode gestürzt. Beim Unfall wurde die Brunnenfigur zerstört und der Brunnentrog beschädigt.

Untersuchungen zeigten, dass eine umfassende Sanierung des Zeughausbrunnens nötig war. Die Instandtstellung wurde im Februar in Angriff genommen. Neu wird der Brunnen von vier Mikropfählen stabilisiert, denn gemäss Mitteilung der Stadt Luzern hat er sich wegen des schwankenden Wasserstands der Reuss leicht gesenkt. Zudem wurden die Wasserzuläufe im Brunnen erneuert, der Brunnentrog neu abgedichtet, die Stufenanlage neu verankert und der Säulenschaft erneuert. Auch das beschädigte historische Kapitell konnte restauriert werden. Neu fliesst auch im kleinen Beistellbrunnen Trinkwasser.

Einweihung mit dem Kran

Während der Einweihung am Mittwoch hat schliesslich der «Wilde Mann» seinen Platz wieder eingenommen. Die neu gegossene Brunnenfigur wurde mit einem Kran auf den Brunnenstock gehievt.

Gemäss dem Luzerner Chronisten Renward Cysat ist der «Pfister-Gassebrunnen» 1547 gesetzt und bereits 1580 restauriert worden. Er trug ursprünglich einen Luzerner Krieger auf dem Stock. 1678 wurde der Bannerträger durch den «Wilden Mann» ersetzt. Das barocke Original der Brunnenfigur wird im Historischen Museum aufbewahrt. 1738/39 wurde der heutige Brunnentrog installiert.

pd/cv

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