LUZERN: Die Armee will mit der Uni zusammenarbeiten

Eine engere Zusammenarbeit mit Luzerner Hochschulen: Das will das Armeeausbildungszentrum Luzern (AAL). Die Reaktionen sind verhalten.

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Offiziere in der Weiterbildung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Offiziere in der Weiterbildung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die militärische Führungsausbildung soll von den Hochschulen stärker anerkannt werden. Diese Forderung stellt der Armeechef an die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA), welche im AAL Kader der Milizarmee ausbildet. «Wir drängen darauf, die Zusammenarbeit mit der Uni und der Hochschule Luzern zu verstärken», sagt Michael Arnold, Leiter der Doktrinstelle HKA.

Die Hochschulen reagieren verhalten: «Wir sind offen und bereit, einen Ausbau der Zusammenarbeit zu prüfen», sagt Franz Hupfer, Verwaltungsdirektor der Universität Luzern. Jedoch bestünden unterschiedliche Schwerpunkte. Zudem herrsche ein Kapazitätsproblem, betont Hupfer.

Ähnlich tönt es bei der Hochschule Luzern – Wirtschaft: Der Aufwand für eine Kooperation sei zu gross, weil die Angebote unterschiedlich aufgebaut seien, sagt Christoph Hauser, Co-Leiter des Instituts für Betriebs- und Regionalökonomie.

Mirjam Gast

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.