LUZERN: Die Luzerner Polizei versinkt in einer Datenflut

Jährlich wächst die Datenmenge der Luzerner Polizei umgerechnet um über 20'000 DVD-Filme. Das Korps stösst an Grenzen und braucht dringend mehr Stellen.

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Das Logo der Luzerner vor dem Hauptgebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Keystone)

Das Logo der Luzerner vor dem Hauptgebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Keystone)

«Schon heute hat die Polizei beträchtliche Schwierigkeiten, die Finanzen für die die Speicherung der täglich intern erstellten und der sichergestellten Daten bereitzustellen.» So steht es in der abschlägigen Antwort der Regierung zu einem Bodycam-Vorstoss.

Tatsächlich wächst der Datenberg der Polizei jährlich um rund 100 Terabyte, was über 20 000 DVDs entspricht. Darunter sind gemäss Polizeisprecher Kurt Graf etwa Bilder und Beweismaterial wie auch Daten aus Radar- und Rotlichtüberwachungsanlagen oder der Fussballüberwachung. Trotz Überforderung mit der Bewältigung der Daten leidet gemäss Graf die Verbrechensbekämpfung nicht. Dennoch sind auf die Dauer zwingend mehr Ressourcen nötig. Die 870 Stellenprozente sollen deshalb um 300 aufgestockt werden. Das Parlament wird darüber entscheiden.