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LUZERN: Die Post streicht in der Stadt Luzern vier weitere Poststellen

Bis 2020 verschwinden in der Stadt Luzern weitere vier Filialen der Post. In drei Quartieren wird eine Lösung mit einem Partner angestrebt. Im Gebiet Schönbühl/Hirtenhof wird ein Hausservice für Briefe und Pakete geprüft.
Die Postfiliale Würzenbach soll geschlossen werden. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 29. August 2012))

Die Postfiliale Würzenbach soll geschlossen werden. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 29. August 2012))

In den Quartieren Würzenbach, Untergrund/Bruch, Schönbühl/Hirtenhof und Reussbühl sollen von den bestehenden Filialen der Post künftig drei mit einem Partner betrieben werden und eine durch einen Hausservice ersetzt werden. Die Post evaluiert aktuell die künftigen Betriebsformen und Standorte, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Umsetzung soll bis 2020 erfolgen. In der Stadt Luzern gibt es derzeit 12 Postfilialen, davon 3 mit Partnern, ein Automat und zahlreiche Briefeinwürfe.

Erfolglose Suche nach Partner im Gebiet Schönbühl/Hirtenhof

Am weitesten fortgeschritten ist die Realisierung einer Filiale mit Partner im Würzenbach. Diese soll wenn möglich bereits bis Herbst 2017 eröffnet werden. Für die Poststellen Hirschengraben und Reussbühl evaluiert die Post aktuell mögliche Standorte für Filialen mit Partnern. Im Gebiet Schönbühl/Hirtenhof wird die Post trotz intensiver Bemühungen voraussichtlich keine Lösung mit Partner realisieren können. Sie prüft daher in diesem Gebiet die Einführung eines Hausservice für Briefe und Pakete.

Filiale Zürichstrasse wird zur Lehrlingspoststelle

Postfilialen bleiben gemäss Medienmitteilung «auch in Zukunft Eckpfeiler des Postangebots in der Stadt Luzern». Die Post investiert in ihren Standort an der Zürichstrasse. Diese Filiale wird nach einem Umbau in einem hellen und modernen Erscheinungsbild zur Verfügung stehen und als Lehrlingspoststelle geführt. In einer Lehrlingspoststelle verantworten angehende Detailhandelsfachleute das gesamte Tagesgeschäft und teilen sich alle Aufgaben in der Filiale. Sie werden dabei von erfahrenen Beraterinnen unterstützt.

Mehr Angebote für Geschäftskunden

Bei der Post Universität ist die Zufahrt zum Geschäftskundenschalter nicht optimal. Die Post prüft zur Erweiterung des bestehenden Angebots für Geschäftskunden die Einrichtung spezieller, gut erreichbarer Standorte mit attraktiven Öffnungszeiten. Dort können Geschäftskunden frankierte und versandbereite Briefe und Pakete aufgeben. Das Angebot umfasst die am meisten nachgefragten Dienstleistungen im Bereich Brief- und Paketaufgabe für das In- und Ausland.

Die elektronische Kommunikation und die gestiegene Mobilität führten dazu, dass Kunden ihre Postgeschäfte vermehrt rund um die Uhr, unterwegs und auf elektronischem Weg erledigten, schreibt die Post. Der klassische Postschalter verliere an Bedeutung. Seit 2000 gingen 65 Prozent weniger Briefe und 46 Prozent weniger Pakete über die Schaltertheken. Im gleichen Zeitraum gingen auch die Einzahlungen um 40 Prozent zurück.

pd/zim

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