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LUZERN: Die ZHB zieht sich in einen «Kokon aus Baugerüsten» zurück

Am Montag beginnen die Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Zentral- und Hochschulbibliothek. Am Samstag konnten die Räumlichkeiten ein letztes Mal besichtigt werden. Die Bibliotheksleitung blickte derweil bereits in die Zukunft.
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So gut besucht wie gestern ist die Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) normalerweise nur, wenn wieder Semesterprüfungen an den Hochschulen anstehen. Das Publikum, das sich am Samstag in der ZHB einfand, war allerdings heterogener, als wenn jeweils die Studentinnen und Studenten die Bibliothek für sich vereinnahmen.

Unter dem Titel «Jetzt ist Schluss – jetzt geht’s los» wurde zur Abschlussfeier eingeladen. Den zahlreichen Besuchern wurde nicht nur musikalische Unterhaltung geboten, es fanden auch Podiumsgespräche und Lesungen statt. Besonderen Anklang fand der Antiquariatsverkauf. Zum Schnäppchenpreis konnten einige echte Trouvaillen ergattert werden – von der historischen Nikola-Tesla-Biografie bis zur Fachliteratur über das Urner Reussdelta gab es für fast jeden Geschmack etwas zu entdecken.

Arbeiten haben sich um sechs Jahre verzögert

Wenn morgen die ersten Vorarbeiten für Sanierung und Umbau der ZHB starten, beginnt ein langersehntes neues Kapitel in der Geschichte der 1951 eröffneten Bibliothek. Die dringend notwendigen Arbeiten im und am Haus haben sich aus politischen und finanziellen Gründen über sechs Jahre hin verschleppt (siehe Ausgabe vom 18. November).

Im Rahmen eines Podiumsgespräches blickten Bibliotheksdirektor Rudolf Mummenthaler und sein Stellvertreter Daniel Tschirren denn auch lieber nach vorne als zurück. Mummenthaler sprach dabei die diversen Herausforderungen an, welche die ZHB nach der zweijährigen Umbauzeit erwarten werden. «Es muss uns beispielsweise gelingen, als Bibliothek nicht nur für die Stadt Luzern, sondern für den gesamten Kanton wahrgenommen zu werden.» Dies soll unter anderem auch durch die verstärkte Aufarbeitung von historischen Luzerner Schriften und Dokumenten gelingen.

Die ZHB ziehe sich nun aber in einen «Kokon aus Baugerüsten» zurück, bevor sie in zwei Jahren im alten Glanz mit modernen Standards wieder erstrahlt, wie der Direktor gestern versprach.

Ismail Osman

ismail.osman@luzernerzeitung.ch

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