LUZERN: Diebe schlagen im hintersten Winkel zu

Roland Hodels Lebensmittelgeschäft in Hergiswil bei Willisau wurde kürzlich von Dieben ausgeraubt. Dass sich die Täter ausgerechnet ein Geschäft fernab vom Schuss ausgesucht haben, ist kein Zufall.

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Einer oder mehrere Diebe brachen in den Spar-Supermarkt ein. (Symbolbild Neue ZZ)

Einer oder mehrere Diebe brachen in den Spar-Supermarkt ein. (Symbolbild Neue ZZ)

eer. Es war Mitte des laufenden Monates, als die Spar-Filiale von Roland Hodel in der Napfgemeinde Hergiswil b. Willisau in den frühen Morgenstunden ausgeraubt wurde. Die Deliktsumme beläuft sich auf zirka 20'000 Franken. Dazu kommt ein Sachschaden von knapp 10'000 Franken.

Die Täterschaft konnte bis heute nicht ermittelt werden. Hodels Laden ist längst nicht das einzige Verkaufslokal, in das im Verlauf eines Jahres eingebrochen wird. Letztes Jahr gab es 192, 2011 sogar 225 Einbrüche in Ladenlokale. Die Aufklärungsquote in dieser Kriminalitäts-Kategorie beträgt rund 10 Prozent.

Selbst in abgelegenen Ortschaften wie Sörenberg schlagen die Diebesbanden zu. Wie Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» sagt, hat dies damit zu tun, dass an diesen Örtlichkeiten das Risiko entdeckt zu werden geringer sei als in stark frequentierten städtischen Gebieten.

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