LUZERN: Diebe steigen oft durch offene Fenster ein

Die Luzernern Polizei verzeichnete im letzten Jahr rund 2000 Einbrüche. Und die Diebe drangen auch über 800 mal ungehindert durch offene Türen oder Fenster ein – mit versicherungstechnischen Folgen.

Luzia Mattmann/Alexander von Däniken
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Erstaunlich oft haben Diebe im Kanton Luzern keine Mühe irgendwo einzudringen, etwa wenn wie hier in diesem Symbolbild Fenster offen steht. (Bild: Keystone)

Erstaunlich oft haben Diebe im Kanton Luzern keine Mühe irgendwo einzudringen, etwa wenn wie hier in diesem Symbolbild Fenster offen steht. (Bild: Keystone)

Bis Ende Mai hat es im Kanton Luzern gemäss Polizei schon 321 Mal «eingschlagen»: Diebe haben sich über offene Türen oder Fenster Zugang zu Wohnungen oder Häuser geschafft. Der Blick in die Luzerner Kriminalstatistik zeigt erstaunliches. Jeder dritte Einbruch 2012 war ein Einschleichdiebstahl, weil Türen oder Fenster offen standen oder die Diebe gar einen Schlüssel fanden.

Geldwert nicht gedeckt

Ein Einschleichdiebstahl hat versicherungstechnische Konsequenzen: Geldwerte wie Bargeld, Goldvreneli und -barren oder Reka-Schecks seien in einem solchen Fall nicht versichert», sagt Manuel Inderbitzin von der Versicherung Mobiliar auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung».

Übrigens: Auch wenn der Hausschlüssel an einem offensichtlichen Ort wie unter der Fussmatte, im Milchkasten oder in einem Pflanzentopf deponiert wurde, spricht man von einem Einschleichdiebstahl.

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