LUZERN: Doppelt so viele Blutentnahmen

Der Blutbestand ist dank vieler Spender kurzfristig gesichert. Entwarnung gibt es trotzdem nicht.

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Trotz des Anstiegs an Blutspendern ist der Notstand noch nicht behoben. Im Bild ein Freiwilliger in diesen Tagen im Blutspendezentrum Luzern. (Bild: Nadia Schärlil)

Trotz des Anstiegs an Blutspendern ist der Notstand noch nicht behoben. Im Bild ein Freiwilliger in diesen Tagen im Blutspendezentrum Luzern. (Bild: Nadia Schärlil)

Vergangenen Montag verzeichnete das Blutspendezentrum Luzern doppelt so viele Blutentnahmen wie normalerweise. 69 Spender liessen sich je rund einen halben Liter Blut abzapfen. «Sonst haben wir maximal 30 Spender pro Tag», sagt Claus Werle, Leiter Blutspendemanagement des Blutspendedienstes Zentralschweiz in Luzern. Der mobile Standort beim D4-Center in Root war ebenfalls ein Erfolg: Am Montag liessen sich 31 und am Dienstag 34 Spender Blut abnehmen. Vor allem die Zahl der Neuspender ist beeindruckend: 94 Erstspender innerhalb von drei Tagen. Im Normalfall melden sich monatlich 100 bis 140 neue Spender an. Imposant ist überdies die Zahl der Entnahmen an diesen drei Tagen (Samstag, Montag und Dienstag) in der Zentralschweiz: 288.

Weiterhin Blutspenden gebraucht

Trotz des grossen Anstiegs an Blutspenden ist der Notstand noch nicht behoben. Die Blutreserven erreichten lediglich einen tiefen Normalbestand. «Wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen, vor allem im während den Sommerferien», erklärt Werle.