LUZERN: Dreimal 20'000 Franken für den Umweltschutz

Ein Lichtkonzept für Luzern, Kurse fürs Wildheuen und die Arbeit der Pro Natura Jugendgruppe Luzern: All diese Projekte wurden mit Umweltpreisen der Albert Koechlin Stiftung ausgezeichnet. Die Preise sind mit jeweils 20'000 Franken dotiert.

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Die Preisträger der Freiwilligenkurse für Wildheuer NatuRigi und Wildheu Uri auf der Kapellbrücke in Luzern. (Bild: PD)

Die Preisträger der Freiwilligenkurse für Wildheuer NatuRigi und Wildheu Uri auf der Kapellbrücke in Luzern. (Bild: PD)

Die Preise werden seit 2005 vergeben und zwar für besondere Engagements für die Natur, Umwelt und den Lebensraum, wie die Stiftung mitteilte. Für die Vergabe ist eine Fachjury zuständig.

Stiftungsratspräsident Peter Kasper überreicht Stadtrat Adrian Borgula den Umweltpreis für den Plan Lumière. (Bild: PD)

Stiftungsratspräsident Peter Kasper überreicht Stadtrat Adrian Borgula den Umweltpreis für den Plan Lumière. (Bild: PD)

Mit einem Umweltpreis in der Form eines Förderpreises wurde der Plan Lumière ausgezeichnet, mit dem die Stadt Luzern seit 2008 stromsparend und dennoch zielgerichtet beleuchtet werden soll. Es handelt sich um ein Konzept der Stadt sowie von Energie Wasser Luzern (ewl).

Ebenfalls einen Förderpreis erhielt das Angebot von Wildheuerkursen, welches die Kantone Luzern und Uri initiiert haben und das NatuRigi und Wildheu Uri tragen. In den Kursen erhalten Interessierte das Rüstzeug, um Bergbauern beim Heuen von steilen Bergwiesen zu unterstützen.

Das Hauptleitungsteam der Jugendgruppe Pro Natura Luzern freut sich über den Umweltpreis. Im Bild: Magdalena Arnold, Olivia buchs und Anna Glanzmann (von links). bei der Übergabe des Preises. (Bild: PD)

Das Hauptleitungsteam der Jugendgruppe Pro Natura Luzern freut sich über den Umweltpreis. Im Bild: Magdalena Arnold, Olivia buchs und Anna Glanzmann (von links). bei der Übergabe des Preises. (Bild: PD)

Der Preis für die Pro Natura Jugendgruppe Luzern dient laut Medienmitteilung der Anerkennung für «48 Jahre unermüdlicher Jugendarbeit im Umweltschutzbereich». Die Jugendgruppe biete Kindern und Jugendlichen ein naturnahes Freizeitangebot mit mehreren Anlässen pro Monat.

Die Albert Koechlin Stiftung wurde 1997 von den Erben des Unternehmers Rudolf Albert Koechlin (1859-1927) gegründet. Sie engagiert sich nach eigenen Angaben in den Kantonen Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Luzern mit Projekten in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Wirtschaft und Umwelt.

sda/rem