LUZERN: Drogendealer auf der Seebrücke

Die grosse Polizeipräsenz beim Bahnhofplatz hat auch negative Folgen: Die Sicherheitsprobleme verlagern sich.

Hugo Bischof
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Zwei Polizisten kontrollieren einen Passanten auf dem Europaplatz vor dem KKL (gestellte Szene). (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Zwei Polizisten kontrollieren einen Passanten auf dem Europaplatz vor dem KKL (gestellte Szene). (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Seitdem die Polizei ihre Patrouillentätigkeit in Luzern beim Bahnhofplatz erhöhte, hat sich die Situation dort beruhigt. Dafür drohe jetzt eine Verlagerung der Sicherheitsproblematik an andere Brennpunkte, schreibt der Stadtrat in der Antwort auf einen Vorstoss der FDP. Man habe festgestellt, dass sich Drogenhändler vermehrt auf der Bahnhofstrasse oder auf der Seebrücke aufhalten. «Es zeigt sich, dass diese Szene sehr flexibel ist und sich andere Orte sucht, seitdem die Polizei beim Bahnhofplatz hart durchgreift», sagt der städtische Sicherheitsmanager Maurice Illi. Konkrete Zahlen waren von der Polizei nicht zu erhalten.

Probleme gibt es auch im Vögeligärtli. «Hier treffen sich vermehrt Gruppen Alkohol trinkender Jugendlicher», sagt Maurice Illi «Sie stören mit ihren nächtlichen Saufgelagen die Nachtruhe.» Die Einsatzgruppe SIP suche nun vermehrt das Gespräch mit diesen Jugendlichen.

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