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LUZERN: Dürfen die Hausbesetzer vorläufig in der Villa bleiben?

Die Grundeigentümerin der Villa an der Obergrundstrasse in Luzern akzeptiert die illegale Aktion der Hausbesetzer nach wie vor nicht. Dennoch wird nun von beiden Seiten geprüft, ob eine befristete beschränkte Nutzung Sinn macht.
Die besetzte Villa an der Obergrundstrasse 99 in Luzern. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die besetzte Villa an der Obergrundstrasse 99 in Luzern. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Ansprechpersonen der Gruppierung Gundula (Hausbesetzer) haben sich am Freitag mit Rechtsvertretern der Bodum Invest AG (Grundeigentümerin) sowie mit Stadträtin Manuela Jost als Vertreterin der Stadt Luzern vor Ort getroffen. Wie die Gruppierung Gundula mitteilt, haben dabei die Vertreter der Grundeigentümerin in einem sachlichen Gespräch erklärt, dass die Nutzung der Liegenschaft aus baulichen Gründen im Umfang und Dauer limitiert sei. Im Sommer 2016 soll auf dem besetzten Grundstück und auf der Nachbarparzelle mit Bauarbeiten begonnen werden, welche eine gleichzeitige Nutzung unmöglich mache.

Die Grundeigentümerin akzeptiert die illegale Hausbesetzung als solches nicht und hat deshalb am Mittwoch Strafklage bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Dennoch wollen beide Seiten nun prüfen, ob eine befristete beschränkte Nutzung Sinn mache und einer schriftlichen Vereinbarung zugeführt werden könne.

Die Gruppe Gundula versprach, den Inhalt des erfolgten Gesprächs im Plenum zu besprechen und der Rechtsvertretung der Bodum Invest AG möglichst bald eine Rückmeldung zu machen. Mindestens bis zu diesem Zeitpunkt wollen sich die beiden Seiten nicht weiter öffentlich zu diesem Fall äussern.

pd/zim

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