LUZERN / EBIKON: Zivilschutz Emme im Einsatz für «Ruderwelt 2014»

Seit Montag arbeiten Zivilschützer der Organisation Emme für den anstehenden Ruderwettkampf auf dem Rotsee. Sie stellen Infrastrukturbauten an Land sowie auf dem See auf.

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Zwei Mitglieder der Zivilschutzorganisation (ZSO) Emme bringen Material für die Infrastrukturbauten ans Ufer des Rotsees. (Bild: ZSO Emme)

Zwei Mitglieder der Zivilschutzorganisation (ZSO) Emme bringen Material für die Infrastrukturbauten ans Ufer des Rotsees. (Bild: ZSO Emme)

Am Wochenende vom 11. bis 13. Juli 2014 reffen sich auf dem Rotsee Ruderer aus der ganzen Welt, um sich beim Wettkampf «Ruderwelt 2014» zu messen. Die Vorbereitungen für die Ruderregatta sind in Gange. Die Zivilschutzorganisation Emme kümmert sich seit Montag um den Aufbau verschiedener Bauten an Land und auf dem See. Die Teams von Pionieren des Zivilschutzes bauen beispielsweise das Startgebäude auf dem See auf, spannen die Bahnnummerierungen mit einem Seil über dem See auf und bringen alle 250 Meter Distanzmarkierungen auf der Ruderstrecke an.

175 Diensttage für den Ruderanlass

Der Zivilschutz arbeitet in zwei Teams mit je vier Personen vom 30. Juni bis zum 18. Juli 2014. Ein Team übernimmt die Arbeiten auf dem See und am Seeufer und bewerkstelligt diese von einem Boot aus. Das andere Team ist dafür zuständig, dass das nötige Material zum See geschafft wird. Während des Anlasses werden die Zivilschuztteams für die Athleten und Athletinnen einen Taxi-Dienst anbieten. So sollen die Athleten stressfrei von ihren Unterkünften uoder den Trainings zum Wettkampf gelangen. Nach dem Anlass kümmern sich die Zivilschützer auch wieder um den Abbau der Infrastruktur. Die Arbeiten finden im Naturschutzgebiet statt. Deswegen sei es wichtig, «schonend und präzise zu arbeiten», betont Zugführer Michael Portmann. Gemäss der Zivilschutzorganisation Emme ergeben die Arbeiten insgesamt 175 Diensttage.

pd/spe