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LUZERN: Ein Plädoyer für Achtsamkeit und Nachhaltigkeit

Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde erhalten eine Stimme und nutzen diese theatralisch.
Das aktuelle Ensemble des luki*ju-Theaters überzeugt durch ein facettenreiches Spiel im Stück «Gaia». (Bild: Marcel Kaufmann)

Das aktuelle Ensemble des luki*ju-Theaters überzeugt durch ein facettenreiches Spiel im Stück «Gaia». (Bild: Marcel Kaufmann)

Seit 35 Jahren steht das luki*ju-Theater Luzern für anspruchsvolles, lebendiges Theater, das nicht nur auf den Bühnen der Region zu Hause, sondern auch in Schulen und Aulen zu erleben ist. Die 25. Produktion «Gaia, der lebendige Planet» feierte gestern im Kleintheater Luzern vor einem gefesselten und begeisterten Publikum im Alter ab sieben Jahren Premiere.

Gaia ist in der griechischen Mythologie die personifizierte Welt und wird in vielen Traditionen als die Mutter Erde selbst angesehen, aus welcher die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde entsprungen sind. Nicole Davi, welche das Stück verfasst und inszeniert hat, erklärt die Idee hinter der Eigenproduktion: «Die Natur ist etwas Lebendiges, sie erzählt uns viel. So liess ich die vier Elemente zu Personen werden, die Emotionen zeigen und eine Stimme haben. Komplexe Themen wie Klimaerwärmung, erneuerbare Energien oder Biodiversität können so kindgerecht erklärt werden.»

Das Spiel beginnt mit einem kurzen Spaziergang ins nahe Helvetiagärtli, wo Aquamarina, Ludwinda, Don Fuego und Erdem Erdi die Zuschauer erwarten. Die vier Elemente sind buchstäblich in ihrem Element; so brennt eine Fackel, und Aquamarina lässt sich von den Kindern helfen, Plastikflaschen aus dem Brunnen zu sammeln. Zurück im Kleintheater sitzt man dicht rund um die Bühne, auf der erst ein riesiger Haufen Abfall zu sehen ist. Daraus werden allmählich Requisiten und Instrumente, die beeindruckend in Spiel, Gesang und Tanz eingebaut werden. Ein Moderator, «der Mensch», lädt zur «Gaia-Show» mit den vier Elementen als Stargäste. Er lässt sie spielerisch aufzeigen, wie zum Beispiel Brot maschinell entsteht und was mit den nicht verkauften Laiben passiert. Mutter Erde muss ganz schön einstecken. Gletscher schmelzen. Die Menschheit droht auszusterben. Die kleinen Zuschauer dürfen Ideen zum Energiesparen einbringen, welche das Ensemble mit Improvisationen spontan darstellt. Das Stück ist ein äusserst wertvolles Mittel zum Umwelt-Unterricht. (imy)

Hinweis

Spieldaten unter www.luki-ju.ch. Restkarten für Zusatzaufführungen sind im Kleintheater am 28. Januar um 11 und 15 Uhr erhältlich.

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