LUZERN: Ein Sozialinspektor für die Agglomeration

Der Sozialinspektor von Emmen arbeitet neu auch für die Gemeinden der Agglo­meration Luzern und wird so zum Regionalen Sozialinspektor Luzern.

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Der Emmer Sozialinspektor Christoph Odermatt. (Archivbild Marco Zanoni/Neue LZ)

Der Emmer Sozialinspektor Christoph Odermatt. (Archivbild Marco Zanoni/Neue LZ)

Dadurch soll die Missbrauchsbekämpfung in der Sozialhilfe optimiert werden.

Die Sozialvorsteher der Agglomeration Luzern haben sich in den vergangenen Monaten mit der Verbesserung der Missbrauchsbekämpfung in der Sozialhilfe auseinandergesetzt. Dies gibt die Gemeinde Emmen in einer Medienmittei­lung bekannt.

Eine der diskutierten Massnahmen besteht in der Einfühung von Sozialinspektoren auf Gemeindeebene. Aufgrund des zu geringen Bedarfs wird diese Idee jedoch nicht umgesetzt. Neu soll aber der Emmer Sozialinspektor für die ganze Agglomeration zuständig sein. Gemeinden können bestimmte Stellenprozente einkaufen, womit sie auch für die Finanzierung sorgen. Dies betrifft die Gemeinden Horw, Kriens, Buchrain, Root, Emmen und die Stadt Luzern.

Andere Gemeinden - beispielsweise Adligenswil, Ebikon, Meggen und Dierikon - verfügen über eine vertragliche Abmachung, dass sie in Einzelfällen einen Auftrag an den regionalen Sozialinspektor erteilen können und dafür einen Vollkostentarif bezahlen.

Dieses Modell soll den Vorteil mit sich bringen, dass gemeindeeigene Konzepte gezielt mit fachlichen Kompetenzen und Anforderungen eines Sozialinspektorats ergänzt werden können.

ost