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LUZERN: Eine Frau nach Hausbrand in Schachen tot aufgefunden

Der Brand eines Zweifamilienhauses endete tragisch. Schon am Sonntag ermittelten Detektive, wieso es dazu kam.
Das abgebrannte Zweifamilienhaus, in dem eine Bewohnerin ums Leben kam. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Das abgebrannte Zweifamilienhaus, in dem eine Bewohnerin ums Leben kam. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Ernst Zimmerli und Urs-Ueli Schorno

kanton@luzernerzeitung.ch

Beat Bucheli (CVP), Gemeindepräsident von Werthenstein, hat am Sonntagmorgen um 7 Uhr vom verhängnisvollen Feuer erfahren. «Es ist tragisch, dass dabei eine Person sterben musste», drückt er sein Bedauern aus über den Brand eines Zweifamilienhauses, der in Schachen einer Bewohnerin das Leben kostete.

Was war passiert? Passanten hatten der Polizei in der Nacht auf Sonntag den Brand gemeldet, die ihrerseits kurz vor 2 Uhr die Feuerwehr alarmierte. Minuten nach dem Alarm seien die ersten Einsatzkräfte vor Ort gewesen, das Haus habe in Vollbrand gestanden, sagte Martin Limacher, Kommandant der Feuerwehr Schachen-Malters, vor Ort gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Dass es sich um ein Holzhaus handelte, dürfte den Brand beschleunigt haben.

Man sei zunächst davon ausgegangen, dass sich mehrere Personen in dem Zweifamilienhaus befinden könnten, so Limacher. Ein Vordringen ins Innere sei wegen der Flammen vorerst nicht möglich gewesen. Im Laufe der Löscharbeiten habe sich dann herausgestellt, dass ein Bewohner bei der Arbeit und somit nicht zu Hause war.

Die Frau, die in der unteren Wohnung im Schlafzimmer vermutet wurde, konnte dort nicht lokalisiert werden. Als Feuerwehrleute schliesslich in das Haus vorrücken konnten, fanden sie die ältere Bewohnerin tot im vorderen Teil der Wohnung, unweit eines Fensters. Laut Gemeindepräsident Beat Bucheli wurde die Tochter über den tragischen Tod ihrer Mutter informiert.

Mit dem zweiten Bewohner des Hauses hatte Bucheli bisher keinen Kontakt: «Wir haben noch nichts von ihm gehört – wir gehen davon aus, dass er sich meldet, wenn er unsere Hilfe braucht.» Es hätten sich inzwischen bereits Personen gemeldet, die im Bedarfsfall eine vorübergehende Bleibe zur Verfügung stellen könnten.

Rund 70 Feuerwehrleute standen im Einsatz

Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen der Branddetektive waren auch am Sonntagnachmittag noch am Laufen. Das Haus ist weitgehend zerstört. Im Einsatz standen rund 70 Feuerwehrleute der Feuerwehren Schachen-Malters und Emmen.

Eine Privatperson erlitt bei den Löscharbeiten Schnittverletzungen, sie konnte das Spital nach einer Kontrolle aber wieder verlassen. Ein Feuerwehrmann verknackste sich beim Einsatz den Fuss.

Wegen des Brandes musste eine Stromleitung in der Nähe des Hauses abgestellt werden. Der Feuerwehreinsatz hatte mehrere Stunden gedauert. Die Rettungskräfte kämpften lange gegen eine grosse Hitze und Glutnester.

Eine Nebenstrasse zwischen Schachen und Entlebuch wurde vorübergehend gesperrt.

Das Zweifamilienhaus in Schachen ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Das Zweifamilienhaus in Schachen ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Ein Brandermittler der Polizei betritt die Brandruine. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Ein Brandermittler der Polizei betritt die Brandruine. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Einsatzkräfte im komplett niedergebrannten Zweifamilienhaus. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Einsatzkräfte im komplett niedergebrannten Zweifamilienhaus. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Die vermisste Person konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Die vermisste Person konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. (Bild: Philipp Schmidli (Schachen, 11. Februar 2018))

Das Haus in Schachen steht in Vollbrand. (Bild: Leserbild: Markus Schranz)

Das Haus in Schachen steht in Vollbrand. (Bild: Leserbild: Markus Schranz)

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