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LUZERN: «Energetischer Fingerabdruck» von Gebäuden zeigt Sanierungsbedarf auf

Ein neues Messverfahren soll aufzeigen, ob und in welchen Bereichen ein Gebäude überdurchschnittlich viel Energie verbraucht. Dies soll helfen, eine Sanierung zu planen. Entwickelt wurde die neue Methode vom Institut für Gebäudetechnik und Energie der Hochschule Luzern.
Symbolbild Heizen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Symbolbild Heizen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Um Sanierungen von älteren Bauten zu planen, sei es nicht nur hilfreich, den Energieverbrauch der Gebäude zu kennen, sondern vor allem mit einer Norm vergleichen zu können, ist das Team des Institut für Gebäudetechnik und Energie an der Hochschule Luzern überzeugt. Um die Abweichungen von der Norm zu messen, hat es deswegen die Methode des «energetischen Fingerabdrucks» für Gebäude entwickelt.

Hierbei wird der tatsächliche Energieverbrauch gemessen und gleichzeitig eine Computersimulation des Gebäudes erstellt. Die Simulation verwendet Algorithmen, um aufgrund der wesentlichen Parameter den Normalverbrauch zu berechnen. Zu den Parametern zählen beispielsweise das Baujahr, die Art der Nutzung oder die Qualität der Gebäudehülle. Daten zu den verwendeten Materialien, Informationen zu den technischen Anlagen, Wetterdaten und Profile von Nutzergruppen werden in den Computer eingegeben. Die Simulation zeigt dann den typischen Energieverbrauch eines Gebäudes auf. Falls zwischen dem tatsächlich gemessenen Wert und der Simulation eine grosse Abweichung gebe, sei dies ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimme, erklärt Projektleiter Axel Seerig. So wisse man, wo innerhalb eines Gebäudeparks die Schwachstellen lägen. Um die genaue Ursache heraus zu finden, brauche es aber meist noch eine Kontrolle vor Ort.

Das Verfahren hat das Projektteam bisher vorwiegend an Büro- und Wohngebäuden, an öffentlichen Verwaltungsgebäuden und Schulen getestet. Nun soll die Methode massentauglich gemacht werden, damit Immobilienfirmen, Pensionskassen oder Gemeinden sie in ihre Liegenschaftsmanagement-Systeme integrieren können. Zusätzliche Tests unter Einbezug von weitere Gebäudetypen würden folgen, informiert die Hochschule Luzern - Technik und Architektur.

pd/spe

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