LUZERN: Energieersparnis dank Förderprogramm

Das von der Centralschweizerische Kraftwerke AG zusammen mit Steiner Energie Malters lancierte Förderprogramm war erfolgreich. Dank 3,25 Millionen Franken Fördermitteln werden im Kanton Luzern zum Heizen jährlich rund 3000 Tonnen CO2, eine Million Liter Öl und drei Millionen Kilowattstunden Strom gespart.

Drucken
Teilen
Eine aussenaufgestellte Luft-/Waser-Wärmepumpe. (Bild: PD)

Eine aussenaufgestellte Luft-/Waser-Wärmepumpe. (Bild: PD)

Mit der Förderung von Wärmepumpen setzten die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) und Steiner Energie Malters (SEM) bereits im Jahre 2010 den Startschuss für eine Reihe von Energieeffizienzmassnahmen und -programmen. Sie förderten über 600 umweltfreundliche Wärmepumpen mit 3,25 Millionen Franken, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung von Freitag.

Vom Förderprogramm profitieren sowohl die Eigentümer dank dauerhaft tieferen Heizkosten wie auch die Umwelt aufgrund des nachhaltig reduzierten CO2-Ausstosses. Dem regionalen Gewerbe kam ein geschätztes Auftragsvolumen von 20 Millionen Franken zu Gute.

Inzwischen ist die letzte Wärmepumpe installiert und CKW und SEM können Bilanz ziehen. Die neuen Wärmepumpen ersetzten zu über 50 Prozent Ölheizungen und zu 30 Prozent Elektroheizungen. So ermöglicht der Ersatz eine jährliche CO2-Reduktion von rund 3000 Tonnen, was etwa 1500 Flügen Zürich – New York – Zürich entspricht.

Auch der Verbrauch fossiler Rohstoffe wurde reduziert: Rund eine Million Liter Heizöl sparen die neuen Luzerner Wärmepumpenbesitzer jährlich ein. Ein Vorher-Nachher-Vergleich des Stromverbrauchs zeigt, dass der Ersatz konventioneller Elektroheizungen ausserdem jährlich über drei Millionen Kilowattstunden Strom spart. So wird nicht nur fossile Energie, sondern auch Strom eingespart.

Neue Förderprogramme laufen bereits

Im Rahmen eines neuen Stromeffizienzprogramms fördern CKW und SEM seit Anfang 2014 zusammen mit dem Kanton Luzern unter anderem den Ersatz von Umwälzpumpen im Heizkreislauf und effiziente Treppenhausbeleuchtung in Mehrfamilienhäusern.

pd/zim