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LUZERN: Entlaufene Hündin nach über sechs Monaten wieder aufgetaucht

Eine Mischlingshündin ist in Deutschland ausgebüxt und nach mehr als sechs Monaten in einem Luzerner Wohnquartier wieder aufgetaucht.
Stefanie Nopper
Die Mischlingshündin ist nach mehr als sechs Monaten wieder bei ihren Besitzern. (Bild: Luzerner Polizei)

Die Mischlingshündin ist nach mehr als sechs Monaten wieder bei ihren Besitzern. (Bild: Luzerner Polizei)

Eine streunende, sehr scheue Mischlingshündin streift durch ein Wohnquartier in Littau: Diese Meldung hat die Luzerner Polizei am 2. Juni erhalten. Das Tier sei schon von mehreren Anwohnern gesichtet worden. Weil die Hündin aber sehr ängstlich ist, konnte sie nicht angefasst oder gar eingefangen werden.

Darum musste der Veterinärdienst ausrücken. «Die Hündin ist regelmässig zum Gartensitzplatz einer Anwohnerin gekommen und hat sogar mit ihrem Hund gespielt», so Mediensprecher Urs Wigger auf Anfrage. Damit die Hündin zutraulich wurde, habe die Frau zusammen mit dem Veterinärdienst eine Transportbox mit Futter in ihrem Garten platziert. Rund drei Wochen habe es gedauert, bis die Hündin Vertrauen zu der Anwohnerin gefasst hat und eingefangen werden konnte. Das Tier wurde anschliessend ins Tierheim an der Ron gebracht.

Wie sich herausstellte, war das Tier in der Schweizer Datenbank nicht registriert: Die Hündin, deren Name Paddy ist, stammt aus Deutschland – genauer aus dem Bundesland Hessen. Der Mischling wurde dort am 17. Dezember 2016 als vermisst gemeldet. Mehr als ein halbes Jahr war die Hündin unterwegs und dürfte dabei rund 400 Kilometer zurückgelegt haben.

Während ihrer Reise ist sie an verschiedenen Orten gesichtet worden. «Mir blieb fast das Herz stehen, als ich am Neujahrs-Abend von der Autobahnpolizei informiert wurde, dass sie an der A5, Nähe einer Raststätte gesehen wurde», wird die Besitzerin von Paddy in einem Internet-Blog zitiert. Paddy ist im Dezember in Reichelsheim im Odenwald kurz nach ihrer Vermittlung ausgebüxt. Kaum im Garten ihrer neuen Besitzer angekommen, habe sie eine Lücke im Zaun genutzt und zwängte sich hindurch. «Da sie nur kurze Zeit in ihrem neuen Zuhause war, hat sie noch kein Vertrauen zu den Menschen und ist durch die neue Lebenssituation sehr verunsichert», so Ines Kiene vom Tierschutzverein Tiere in Not Odenwald gegenüber dem Internet-Blog.

Als die Mischlingshündin im Luzerner Ortsteil Littau eingefangen wurde, war sie in einem gesundheitlich guten Zustand. Ihre überglücklichen Besitzer konnten sie nach rund sechs Monaten wieder in ihre Arme schliessen.

Stefanie Nopper

So weit ist Hündin Paddy gelaufen: Vom hessischen Reichelsheim nach Littau. (Bild: Stepmap.de)

So weit ist Hündin Paddy gelaufen: Vom hessischen Reichelsheim nach Littau. (Bild: Stepmap.de)

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