LUZERN: Es hat zu wenig Primarlehrer im Kanton

Mehr Schüler, mehr Pensionierungen: An der Primarschule sind die Lehrer knapp.

Luzia Mattmann/Neue Lz
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Unterricht in einer Primarklasse. Im Kanton Luzern genügend Lehrer für die Unterstufe zu finden, wird schwieriger.

Unterricht in einer Primarklasse. Im Kanton Luzern genügend Lehrer für die Unterstufe zu finden, wird schwieriger.

Im Kanton Luzern laufen derzeit die Stellenbesetzungen fürs nächste Schuljahr. Es zeichnet sich ab: Vor allem auf der Primarstufe wird um jeden Lehrer gekämpft. Grund sind einerseits die hohe Zahl der Pensionierungen: Allein Ende dieses Schuljahres scheiden knapp 100 Lehrpersonen der Volksschule, davon mehr als die Hälfte von der Primarschule, aus dem Dienst aus, weil sie pensioniert werden. «Das sind rund doppelt so viele wie noch vor einigen Jahren», sagt Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung. Andererseits steigt die Anzahl Schüler an: Im letzten Jahr gab es im Kindergarten und der Primarschule 16 Klassen mehr als noch im Vorjahr – auch im kommenden Herbst rechnet Vincent mit einem Anstieg. «Grund sind einerseits die steigenden Geburtenzahlen und andererseits die sukzessive Einführung des Zweijahreskindergartens.» Bis 2016 müssen alle Gemeinden einen solchen anbieten.

Situation an Sek entspannt sich

Leicht angespannt ist die Lage bei der Besetzung einiger Kanti-Fachlehrerstellen. «Für den Gymnasialbereich bestehen gewisse Engpässe in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Französisch sowie Wirtschaft&Recht», sagt Werner Schüpbach, Leiter der Dienststelle Gymnasialbildung. Von insgesamt 28 ausgeschriebenen Stellen sind sieben noch nicht besetzt. Entspannt hat sich hingegen die Lage auf Sekundarstufe.

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