LUZERN: ewl baut leuchtendes Kunstwerk

Für 10 Millionen Franken baut energie wasser luzern (ewl) ein neues Unterwerk im Steghof. Die Fassade verzieren wird die Zuger Künstlerin Monika Kiss Horvath.

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Nachts leuchten die Lamellen. (Bild: PD)

Nachts leuchten die Lamellen. (Bild: PD)

Das ewl baut derzeit ein neues Unterwerk beim Steghof im Luzerner Neustadt-Quartier gegenüber des Eisenbahntunnels der Zentralbahn. Es soll in Zukunft Hochspannung in Mittelspannung umwandeln, welche dann in zahlreichen Trafostationen in den Quartieren auf 400 / 230 Volt reduziert wird.

Den Gestaltungswettbewerb gewonnen hat die Zuger Künstlerin Monika Kiss Horvath, wie das ewl am Freitag in einer Mitteilung schreibt. «Als körperliche Metapher könnte man sich unseren Arm unter Hochspannung und am Ende die Fingerkuppen unter Niederspannung vorstellen», wird die Künstlerin in einer Mitteilung zitiert.

Die Künstlerin, die nebenamtlich an der Hochschule Luzern – Technik und Architektur in Horw doziert, möchte ihre Werk «räumlich und körperlich erlebbar machen.» Konkret heisst das, dass die Lamellen im Hochspannungsbereich rot sind und im Niederspannungsbereich orange.

Nachts leuchten die Lamellen. (Bild: PD)

Nachts leuchten die Lamellen. (Bild: PD)

Steghof leuchtet nachts

Das Kunstwerk «Entspannung» beginnt während der Dunkelheit zu leuchten – LED-Lampen. Eine Steuerung regelt die Lichtintensität und erzeugt so laut Mitteilung «den optischen Effekt der Atmung der Energie». Insgesamt waren 27 Künstler zum Kunstwettbewerb eingeladen, 17 hatten Entwurfsideen eingereicht.

Das Unterwerk Steghof ist der grösste Energie-Verteilpunkt der Stadt Luzern und versorgt die Neustadt links der Reuss. Die Arbeiten sind im Zeitplan und sollen 2016 abgeschlossen werden. Insgesamt kostet das neue Unterwerk die ewl 10 Millionen Franken. Für den Projektwettbewerb hat die ewl 100'000 Franken zur Verfügung gestellt.

pd/rem

Hinweis: Alle Kunstprojekte sind am 17. Januar von 15 bis 18 Uhr sowie am 20. und 21. Januar jeweils von 17-19 bei der ewl im 6. Stock zu besichtigen.

So soll der Bau beim Steghof dereinst aussehen. (Bild: PD)

So soll der Bau beim Steghof dereinst aussehen. (Bild: PD)