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LUZERN: Fall Malters: Staatsanwaltschaft und Privatkläger melden Berufung an

Wie die Luzerner Gerichte mitteilen, haben die Staatsanwaltschaft und der Privatkläger gegen das Urteil des Bezirksgerichts Berufung angemeldet.
Polizeikommandant Adi Achermann (vorne) und Kripo-Chef Daniel Bussmann (ganz hinten) auf dem Weg zu ihrer Gerichtsverhandlung zum Fall Malters. (Bild: Pius Amrein ( 27. Juni 2017, Luzern))

Polizeikommandant Adi Achermann (vorne) und Kripo-Chef Daniel Bussmann (ganz hinten) auf dem Weg zu ihrer Gerichtsverhandlung zum Fall Malters. (Bild: Pius Amrein ( 27. Juni 2017, Luzern))

Dieses hatte Polizeikommandant Adi Achermann und Kripo-Chef Daniel Bussmann am Dienstag vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Die beiden hatten im März 2016 einen Einsatz in Malters geleitet, in dessen Verlauf sich eine 65-jährige Frau das Leben genommen hatte.

Das Bezirksgericht Kriens hatte am Dienstag in der Kurzbegründung des Urteils erklärt, dass der Einsatz der Luzerner Polizei verhältnismässig gewesen sei. Man habe verschiedene Alternativen zur Stürmung der Wohnung, in der sich die Frau aufhielt, sorgfältig geprüft.

Die Berufungsanmeldung bewirkt, dass das Bezirksgericht nun sein Urteil ausführlich schriftlich begründen wird. Die Begründung wird in zwei bis drei Monaten vorliegen, wie die Medienstelle der Luzerner Gerichte bekannt gab. Anschliessend können Staatsanwaltschaft und Privatkläger entscheiden, ob sie den Fall definitiv ans Kantonsgericht Luzern weiterziehen. Sie müssen bei der Berufungserklärung angeben, ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anfechten.

ber

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