LUZERN: Fasnächtler wehren sich gegen Diebe

Guuggi, Grende, Geldbeutel: Diebe stehlen an der Fasnacht alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Fasnächtler ergreifen Massnahmen.

Rahel Schnüriger
Drucken
Teilen
Geht mit neuem Grend an die Fasnacht: der bestohlene LFK-Präsident Daniel Medici. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Geht mit neuem Grend an die Fasnacht: der bestohlene LFK-Präsident Daniel Medici. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Immer mehr werden an der Fasnacht Instrumente und Masken gestohlen. Opfer eines Diebes wurde an der vergangenen Fasnacht selbst Daniel Medici, der diesjährige Präsident des Luzerner Fasnachtkomitees (LFK). Nach einem Tänzchen mit seiner Frau war sein Grend spurlos verschwunden. «Gestohlen wurde schon immer», sagt Daniel Medici, «doch durch die gesellschaftliche Veränderung wird auch an der Fasnacht mehr entwendet.» Oftmals würden Dinge gestohlen, die dem Dieb überhaupt nichts nützten. Dahinter stecke aber viel Arbeit und Herzblut.

Sie schieben Wache

«Man hört von anderen vermehrt, dass etwas wegkommt», sagt auch Roland Christen, Präsident der Guuggenmusig Alti Garde. Wenn die Musig in eine Beiz geht, müssen deshalb jeweils zwei Mitglieder draussen bleiben und auf Instrumente und Grende aufpassen. Dann gibt es die Variante, Instrumente mit einem Schloss anzuketten. Oder in einen Wagen einzuschliessen. Aber liegen lassen sollte man die fasnächtlichen Utensilien nicht mehr.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.