LUZERN: FCL-Frauen spielen fairsten Fussball

Der Schweizerische Fussballverband und die Suva zeichnen jeweils die zehn fairsten Fussballvereine aus. Dieses Jahr gewinnen die Frauenteams des FC Luzern und erhalten dafür einen Gutschein über 12'000 Franken.

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Ottmar Hitzfeld übergibt dem Vizepräsidenten Kurt Arnet des FC Luzern Frauen die Auszeichunng für Fairness. (Bild: pd)

Ottmar Hitzfeld übergibt dem Vizepräsidenten Kurt Arnet des FC Luzern Frauen die Auszeichunng für Fairness. (Bild: pd)

Ottmar Hitzfeld überreichte den Gutschein am Freitag im Stade de Suisse in Bern. Fairplay sei eine Frage des Respekts und diesen Gedanken sollten Vereine fördern, sagte Hitzfeld im Rahmen der Veranstaltung. Marlena Bösch, Captain der ersten Mannschaft des FC Luzern Frauen, erklärte: «Unser Ziel ist es, den Gegener dank schönen Pässen und Toren zu besiegen und nicht mit überhartem Einsteigen oder Reklamationen beim Schiedsrichter.» Und wer eine gelbe Karte erhalte, erledige danach kleine Aufträge im Dienste des Teams wie Kabinen putzen oder Bälle pumpen. Ziel des Wettbewerbes sei es, faires Verhalten auf dem Spielfeld zu belohnen, informiert die Suva. Dadurch erhofft sicht die Suva einen Rückgang der Verletzungen und der damit verbundenen Kosten. Insgesamt kommt es im Amateurfussball jährlich zu 45'000 Unfällen, welche Kosten von rund 160 Millionen Franken verursachen.

Hinweis: Die detaillierte Rangliste

Fairplay-Trophy

Die Fairply-Trophy gibt es seit 2004. Sie wurde entwickelt, um Fairness auf dem Spielfeld zu belohnen. Jährlich werden die zehn fairsten Fussballclubs ausgezeichnet. Berücksichtigt werden alle Clubs, die in den regionalen Aktiv-, Senioren- und Veteranenmeisterschaften spielen. Regionale Fairplay-Verantwortliche bewerten die Teams nach einer einheitlichen Kriterienliste. Dazu zählen neben der Strafpunktzahl auch das Auftreten gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Trainern und Funktionären.


pd/spe