LUZERN: FDP setzt sieben Politiker aufs Wahlkampfticket

Die Luzerner FDP will bei den Nationalratswahlen vom 18. Oktober einen dritten Sitz holen. Sie hat in Inwil neben den beiden bisherigen Nationalräten Albert Vitali (seit 2011) und Peter Schilliger (seit 2012) fünf weitere Personen nominiert.

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Kandidiert offiziell für eine zweite Amtszeit: Regierungsrat Robert Küng, hier während des Umzugs an der Olma am 11. Oktober 2014. (Bild: Philipp Schmidli)

Kandidiert offiziell für eine zweite Amtszeit: Regierungsrat Robert Küng, hier während des Umzugs an der Olma am 11. Oktober 2014. (Bild: Philipp Schmidli)

In der Kandidatenschar ist auch Roland Mahler, der als von den «Blick»-Lesern gekürter «achter Bundesrat» einen gewissen Promi-Status errungen hat. Die restlichen Kandidierenden sind alle erfahrene Kantonsratsmitglieder, nämlich Irene Keller, Charly Freitag, Damian Hunkeler und Erich Leuenberger.

Ein Platz auf der Liste wurde für die Jungfreisinnigen reserviert. Diese werden im Mai ihren Kandidaten bestimmen. Die beiden noch freien Plätze sollen zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden, wie Geschäftsführerin Jacqueline Theiler auf Anfrage sagte.

Der Kanton Luzern hat zehn Nationalratssitze. Die CVP hält drei Mandate, die FDP und SVP kommen auf je zwei. Je einen Sitz haben SP, Grüne und GLP. Bis jetzt hat keiner der zehn Ratsmitglieder seinen Verzicht auf eine weitere Legislatur bekannt gegeben.

Den Kandidaten für den Ständerat hatte die FDP Luzern bereits im Oktober 2014 bestimmt. Sie nominierte damals überraschend Kantonsrat Damian Müller als Nachfolger des zurücktretenden George Theiler (FDP). Das Nachsehen hatte Nationalrat und FDP-Kantonalpräsident Peter Schilliger.

Küng als Regierungskandidat bestätigt

Die FDP bestimmte an ihrer Delegiertenversammlung auch ihren Regierungskandidaten für die kantonalen Gesamterneuerungswahlen vom 29. März. Erwartungsgemäss wurde Baudirektor Robert Küng, der seit vier Jahren im Amt ist, einstimmig für eine weitere Amtszeit nominiert.

Kandidieren werden ferner Guido Graf (CVP/bisher), Reto Wyss (CVP/bisher), Marcel Schwerzmann (parteilos/bisher), Felicitas Zopfi (SP/neu), Paul Winiker (SVP/neu), Michael Töngi (Grüne/neu) und Irina Studhalter (Junge Grüne/neu). Yvonne Schärli (SP) tritt nicht mehr an.

sda