LUZERN: Feuerwehreinsatz in der Luzerner Innenstadt

In einem Schuhgeschäft an der Alpenstrasse in Luzern ist am Samstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Für den Feuerwehreinsatz musste die ganze Strasse blockiert werden.

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Rauch dringt aus Fenstern der Alpenstrasse 9. (Bild: Carole Bachmann)

Rauch dringt aus Fenstern der Alpenstrasse 9. (Bild: Carole Bachmann)

Das Schuhgeschäft Maximo an der Alpenstrasse 9 war kurz nach 15 Uhr noch geöffnet, als Geschäftsinhaber Massimo Campisi plötzlich eine Rauchentwicklung feststellte. Dann ging das Licht aus. Alle Mitarbeiter und Kunden verliessen sofort das Geschäft und Campisi rief die Feuerwehr. Dann konnte er nur noch zuschauen, wie die Feuerwehr das Gebäude stürmte und mit Lösschaum und Kettensägen dem Schwelbrand in der Decke zu Leibe rückte.

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr dürfte ein Elektrobrand an Beleuchtungseinrichtungen ausgebrochen sein. Die starke Rauchentwicklung schwärzte das Geschäft stark ein.

Die Feuerwehr stand mit rund 90 Mann im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr gab es keine Verletzte. Alle anwesenden zehn Bewohner konnten das Gebäude verlassen.

Ladendecke stürzte auf Feuerwehrleute

Das Feuer hatte sich schnell in den Hohlräumen der Decke des Verkaufslokals ausgebreitet. Der dichte Rauch drang in die oberen Stockwerke sowie in den 1. und 2. Stock der benachbarten Alpenstrasse 7. Für die Löscharbeiten musste der Boden im ersten Stock mit Kettensägen geöffnet werden. Während der Arbeiten stürzte die herabgesetzte Leichtbaudecke des Ladenlokals auf einen Atemschutztrupp der Feuerwehr. Die drei Feuerwehrleute blieben dabei jedoch unverletzt.

Das Gebäude musste während mehrerer Stunden mit Hochleistungslüftern vom Rauch befreit werden. Die Bewohner konnten nach drei Stunden wieder ins Haus zurückkehren.

Zur Brandbekämpfung musste die Strasse für den Individualverkehr zunächst ganz, später halbseitig gesperrt werden. Im Bereich Löwenplatz/Alpenstrasse kam es dadurch zu Verkehrsbehinderungen.

Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, allfällige Glimmbrände in den Hohlböden des alten Gebäudes zu verhindern.

bac/sra.


Bild: Nadia Schärli
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