LUZERN: Feuerwehrübung wird plötzlich zum Ernstfall

Die Feuerwehr wollte beim alten Tennisklubhaus in der Stadt Luzern nur einen Einsatz simulieren. Doch dann mussten die Kollegen ausrücken.

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Die Übung verlief nicht ganz nach Plan. (Karikatur Jals)

Die Übung verlief nicht ganz nach Plan. (Karikatur Jals)

Fauxpas bei der Feuerwehr: Das Löschpikett der Luzerner Polizei sollte Anfang November beim alten Tennisklubhaus auf der Luzerner Allmend – dieses wird abgerissen – eine spezielle Übung durchführen. Doch plötzlich gab es explosionsartige Flammen, viel Rauch, und sogar das Dach des abbruchreifen Klubhauses wurde durch die Hitze aufgerissen, wie ein Augenzeuge* berichtet. «Ein Feuerwehrmann sagte mir, dass aus der Übung plötzlich ein Ernstfall geworden sei. Da mussten massiv Löschmittel eingesetzt werden, überall war danach Schaum», so der Augenzeuge. Was war geschehen an jenem Dienstag, 2. November?

Die Antwort kennt Feuerwehr-Kommandant Theo Honermann: Eine Blechbadewanne wurde im Innern des Hauses mit Brennsprit gefüllt und angezündet. Darauf musste die eigene Piketteinheit aufgeboten werden. Diese rückte mit 20 Mann aus und hat den Glimmbrand schnell in den Griff bekommen.

Andreas Bättig und Jérôme Martinu; rem

* Name der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.